Gemeinsamer Antrag zum Familienzentrum/zur Mehrgenerationenbegegnungsstätte

22.05.16: Beschlussvorschlag: Bezugnehmend auf den am 15.12.2015 einstimmig beschlossenen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von SPD, GALF und dfb wird der Magistrat aufgefordert, den entsprechenden Bericht zur Realisierung des Projektes dem Sozial- und Kulturausschuss spätestens in der Sitzung am 10. Oktober 2016 vorzulegen.

 

Begründung: Seit dem einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 15.12.2015 liegt den Fraktionen noch keinerlei Äußerung bzw. Bericht des Magistrats zum aktuellen Sachstand und/oder der weiteren Vorgehensweise vor. Mit der zeitlichen Präzisierung zur Vorlage des Berichts soll verdeutlicht werden, dass den Fraktionen an der Umsetzung des Projektes sehr gelegen ist und dieses konkret weiterverfolgt werden soll. Die Vorlage des Berichts spätestens im Oktober 2016 gibt den Fraktionen noch Raum und Gelegenheit, zur Planung und Umsetzung des Projekts ggf. benötigte Haushaltsmittel im Haushaltsplan 2017 bereit zu stellen.

Gemeinsamer Antrag von GALF, CDU, dfb und FDP: Kooperation mit der Fraport AG hinsichtlich einer zur Verfügungstellung der Casa-Immobilien an Inhaber von Wohnberechtigungsscheinen der Stadt Flörsheim  am Main

18.05.16: Beschlussvorschlag: Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Flörsheim am Main beauftragt den Magistrat, mit der Fraport AG eine Kooperation zu schließen, um derzeit leerstehende und künftig freiwerdende Casa-Wohnimmobilien an Inhaber von Wohnberechtigungsscheinen zu vermieten. Hierbei dürfen die Quadratmeterkaltmietbeträge die vergleichbaren Kaltmietbeträge im Bereich des sozialen Wohnungsbaus der Stadt Flörsheim am Main nicht überschritten werden.

 

Ziel der Kooperation ist es, dass die Stadt Flörsheim am Main durch diese Kooperation zügig Zugriff auf die benötigten Wohnungen für die Inhaber von Wohnberechtigungsscheinen erhält, um diese für die Belegung mit dem anspruchsberechtigten Personenkreis nutzen zu können.

Die Verwaltung des sozialgebundenen Wohnraums kann über die vorhandenen Ressourcen der Stadt Flörsheim am Main, vorzugsweise dem Wohnungsamt, und die etablierte Ebenen und Abläufe vorgenommen werden.

 

Begründung: Bezahlbarer Wohnraum ist knapp und wird dringend benötigt. Neben der Einführung der Fehlbelegungsabgabe zum 1. Juli 2016 als notwendiges Steuerungsmittel für den berechtigen Bedarf sozialgebundenen Wohnraums ist die Schaffung von weiteren Kapazitäten geboten. Der naheliegende und wirtschaftlichste Weg für einen Ausbau dieser Kapazität liegt in der Kooperation mit der Fraport AG als einer der größten Wohnimmobilienbesitzer in der Stadt.

 

Viele der durch das Casa-Programm aufgekauften Immobilien stehen leer. Die Fraport AG sollte ein vitales Interesse an der Vermietung haben, die Stadt Flörsheim ein ebenso vitales Interesse, ohne selbst neue sozialgebundene Immobilien zu errichten, diese allerdings wirtschaftlich anzubieten. Diese Kooperation ist im Interesse der Stadt und sollte schnellstmöglich geschlossen werden.

 

Mit dieser Kooperation fordern wir auch die soziale Verantwortung der Fraport AG für unsere Stadt ein. Wir sehen hier die Fraport in der moralischen Pflicht. Darüber hinaus kann dieses Projekt wegweisend für eine weitere interkommunale Zusammenarbeit sein, insbesondere mit den Flughafenanrainern in der direkten Nachbarschaft und der Region.

Gemeinsamer Antrag zur Machbarkeitsstudie sozialer Wohnungsbau von GALF, CDU, dfb und FDP

Beschlussvorschlag:

 

18.05.16: Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Flörsheim am Main beauftragt den Magistrat, eine Machbarkeitsstudie sozialer Wohnungsbau für die Stadt Flörsheim am Main, inkl. aller Stadtteile, zu erstellen. Das Gesamtkonzept ist den Ausschüssen – sofern qualitativ und zeitlich möglich – bis zur Haushaltsberatung 2017 zur Beratung vorzustellen. Sozialer Wohnungsbau soll weiterhin gefördert werden. Mögliche Standorte sind in dieser Machbarkeitsstudie aufzuzeigen.

 

Folgende Prämissen sind hierbei zu berücksichtigen:

  • Verzicht auf eine verdichtete Bebauung mit Sozialwohnungen im Bereich des Untertors
  • Berücksichtigung sämtlicher vorhandener Baulücken, bspw. Rudolf-Diesel-Straße, in der Gesamtstadt mit erster Präferenz, inwieweit diese für den sozialen Wohnungsbau zu berücksichtigen sein können
  • Einbezug einer kurzfristigen Kooperation mit der Fraport AG und deren im Eigentum und derzeit leerstehender Wohnimmobilien aus dem Casa-Programm
  • Einbezug des Geländes nördlich der Bahn/Nordseite Bahnhof sowie des derzeitigen Park-and-Ride-Parkplatzes am Höllweg
  • Klärung mit den Wohnungsbauunternehmen, die in Flörsheim Wohnungen besitzen, ob die in der Vergangenheit und künftig aus der Sozialbindung herausfallenden Wohnungen wieder in die Sozialbindung genommen werden können und ggf. zu welchen Konditionen

Stadtradeln 2016 in Flörsheim - Sei dabei!

12.05.16: Es ist wieder so weit. STADTRADELN vom 05. bis 25. Juni IN FLÖRSHEIM.

 

Alle, die in der Stadt Flörsheim am Main wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen. Auch die GALF geht wieder mit einer Mannschaft an den Start. Aber auch ganz individuell, in einer anderen Mannschaft oder mit einer eigenen Mannschaft macht die Teilnahme Spaß und Sinn.

 

Zur Anmeldung geht es hier: Stadtradeln

Gemeinsamer Antrag von GALF, CDU, dfb und FDP in der Stadtverordnetenversammlung

11.05.16: Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, GALF, dfb und FDP in der Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung am 02.06.2016 zur Prüfung, an der bestehenden interkommunalen Zusammenarbeit im Main-Taunus-Kreis bei der Neufestsetzung der Fehlbelegungsabgabe mitzuwirken

 

Beschlussvorschlag:

Der Magistrat der Stadt Flörsheim wird beauftragt zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen eine Beteiligung an der interkommunalen Zusammenarbeit im Main-Taunus-Kreis bei der Erhebung, Berechnung und Festsetzung der Fehlbelegungsabgabe möglich ist. Das Ergebnis soll im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt werden. Die Implikationen auf die mittelfristige Finanzplanung sollen in diesem Konzept ebenfalls aufgezeigt werden.

 

Begründung:

Ab 1. Juli 2016 wird die Fehlbelegungsabgabe für Sozialwohnungen wieder eingeführt. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit können hier Synergieeffekte erzielt und Kosten gespart werden, so zum Beispiel bei der Anschaffung des entsprechenden EDV-Programmes, aber auch bei dem Personal. Im Main-Taunus-Kreis bestehen bereits zwei Modelle dieser Zusammenarbeit. Für die Städte Bad Soden, Sulzbach, Liederbach, Schwalbach, Kelkheim, Eschborn und Eppstein führt Bad Soden die Erhebung, Berechnung und Festsetzung der Fehlbelegungsabgabe durch und für die Städte Hattersheim und Hofheim geschieht dies durch die Stadt Hattersheim.

"Der Bürgermeister nimmt sich zu wichtig."

Renate Mohr

Bürgermeister Antenbrink wittert Meuterei und eine Koalititon gegen den Bürgermeister. GALF-Frakitonsvorsitzende Renate Mohr dazu in der Main-Spitze vom 04.05.2016:

 

Auch die GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr weist den Vorwurf einer Koalition gegen den Bürgermeister weit von sich. Die Neuordnung der Stadtverwaltung durch Antenbrink (wir berichteten) verwundere sie zwar nicht („So kennen wir ihn“), nachvollziehen könne sie sie aber dennoch nicht. „Uns geht es immer um Inhalte, nicht um den Bürgermeister und nicht um Verschwörungen“, betonte Mohr. Eine politische Wirkung oder gar eine Disziplinierung der politischen Konkurrenten durch die Umgestaltung der Verwaltung vermag Mohr nicht zu erkennen. „Das hat nichts bewirkt. Diese Maßnahmen animieren uns nicht mal zum Nachdenken, weil ich gar nicht weiß, worüber ich nachdenken soll“, so Mohr im Gespräch mit dieser Zeitung und fügt hinzu: „Wenn uns der Bürgermeister zum Nachdenken bringen will, dann mit Themen.“ Die Ursache für Antenbrinks Einschätzungen und Handlungen sieht Renate Mohr darin: „Ich glaube, der Bürgermeister nimmt sich zu wichtig, das ist sein Urproblem.“

Kluins Strafpredigt - GALF wirft der SPD und Antenbrink „Kindergartenverhalten“ vor

Peter Kluin, stellv. Fraktionsvorsitzender

Weil die Wahl eines Vertreters für die Regionalversammlung verschoben wurde, gab es Ärger auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung

 

HK, 23.04.16: Nun platze dem ehemaligen Koalitionspartner der SPD der Kragen: Der stellvertretende Galf-Fraktionschef Peter Kluin trat ans Mikrofon und bezeichnete das Verhalten von Eisenmann-Kohl als „schädlich und nicht redlich“. Es sei guter Brauch dem Beratungsbedarf einer Fraktion stattzugeben. Dass die SPD nun im Gegenzug bei ihrem eigenen Antrag und bei einem Prüfantrag Beratungsbedarf anmelde, grenze an Kindergartenverhalten. „Über diesen Unsinn sollten Sie sich mal Gedanken machen“, kritisierte Kluin. Marion Eisenmann-Kohl erwiderte lapidar, es gebe „berechtigte Gründe“ für den Beratungsbedarf ihrer Fraktion.

 

Vollständiger Artikel: Höchster Kreisblatt

Weiterer Artikel: Bonk ist neuer Stadtverordnetenvorsteher: Höchster Kreisblatt

Die neue GALF-Stadtverordneten-Fraktion

09.04.16: Etwas kleiner als bisher, aber scher nicht leiser. Unsere neue GALF-Fraktion. Wenn sie mit der Maus auf das Bild gehen, erfahren Sie mehr.

Renate Mohr, Peter Kluin, Oliver van Loon, Pia Traiser, Nils Oßwald und Richard Kilian. Nachrücker: Frank Laurent, Carola Gottas,..

 

Ortsbeirat Stadtmitte

Carola Gottas und Nils Oßwald. Nachrücker: Stefanie Van Loon, Yvonne Treber,...

 

Ortsbeirat Weilbach

Janina Reidelbach. Nachrücker: Frank Laurent und Silke Bolender

 

Ortsbeirat Wicker

 

Markus Velten. Nachrücker: Matthias Mikolasch, Patrick Wenzel,...

 

Ortsbeirat Keramag / Falkenberg

Karin Becker, Pia Traiser und Marianne Buch (ohne Foto)

Für die GALF im Magistrat

Marek Wrobel und Klaus Anton Hoffmann

GALF WIRKT

Erste Fahrradstraße im MTK - Kleine Revolution für Radler

Testen die neue Fahrradstraße: Renate Mohr, Sven Heß, Carola Gottas, Richard Kilian (alle GALF) und Harald Kaufmann. Foto: Flogaus

HK, 30.0.16: Seit gestern ist die Jahnstraße als Fahrradstraße ausgewiesen. Die Stadt hat damit die erste große Maßnahme ihres Radverkehrskonzeptes umgesetzt.

 

...Zu den ersten Radfahrern, die nach der offiziellen Eröffnung durch die Fahrradstraße fuhren, gehörte eine Abordnung der Grünen Alternativen Liste Flörsheim (GALF). Der ehemalige Koalitionspartner der SPD hätte sich die Einrichtung der Fahrradstraße ein paar Monate früher gewünscht. Die Verbesserung der Radwegeverbindungen war ein Ziel der Koalition, das in der vergangenen Wahlperiode nicht über die Planungsschritte hinausgekommen ist. GALF-Fraktionschefin Renate Mohr hatte dem Bürgermeister vorgeworfen, er habe die Ziele der Grünen nicht mit dem nötigen Nachdruck vorangetrieben. Antenbrink erklärte gestern auf Nachfrage, dass die Umsetzung schon für den Herbst geplant gewesen sei. Die feuchte Witterung habe jedoch zu Verzögerungen geführt, weil die Fahrbahn zum Aufbringen der neuen Markierungen trocken sein muss...

 

Vollständiger Artikel: Höchster Kreisblatt

Weitere Artikel: Main-Spitze Ost-West-Achse für Radler

Flörsheimer Zeitung: Ab sofort geht's auch nebeneinander

GALF WIRKT

Radeln für den Klimaschutz

Flörsheim, 24.03.16:

Mit der dritten Teilnahme an der bundesweiten Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses, dem größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz, setzt die Stadt Flörsheim am Main weiterhin klima- und fahrradfreundliche Konzepte um.


Das Flörsheimer Stadtradeln startet am Sonntag, 5. Juni, und läuft drei Wochen lang bis Samstag, 25. Juni. Anmeldungen zur Teilnahme sind ab sofort möglich.

 

Die Teilnahme am Stadtradeln ist kostenlos. Ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung an der Kampagne gibt es auf www.stadtradeln.de. Für Rückfragen steht ebenfalls der lokale Koordinator der Stadt Flörsheim am Main, Christian Kunesch vom Amt für Jugend, Soziales und Kultur, Telefon 06145 955-160, E-Mail christian.kunesch@floersheim-main.de, zur Verfügung.

 

Mehr Informationen: Stadt Flörsheim

 

 

„Die GALF hat nicht stattgefunden“

Foto: Nietner

HK, 17.03.16: Schon im November stand für die Grüne Alternative Liste Flörsheim (GALF) fest, dass sie die Koalition mit der SPD nicht weiterführen würde, bekannte GALF-Spitzenkandidatin Renate Mohr. Die Flörsheimer Grünen hatten aber erst am Kommunalwahl-Abend am 6. März das Ende der Koalition öffentlich mitgeteilt. Das schwache Abschneiden der GALF mit 16,3 Prozent hätte zwar ohnehin keine rot-grüne Mehrheit erlaubt. Renate Mohr berichtete aber nach der ersten Hochrechnung, dass die Galf auch mit einem besserem Ergebnis keine Koalition mit der SPD eingegangen wäre.

 

„Wir haben es nicht verstanden, unsere Themen in der Koalition zu forcieren“, erläuterte der zweitplatzierte GALF-Kandidat Peter Kluin die Unzufriedenheit. Die größte Hürde sieht die grüne Wählergemeinschaft in der Verwaltungsspitze: Neben Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) habe „die Galf nicht stattgefunden“, so Kluin. Vom Rathauschef fühle man sich deshalb auf den Schlips getreten. Wenn Antenbrink „mehr Gas gegeben“ hätte, hätten auch mehr Ziele vorangebracht werden können. Vor allem bei der Umsetzung des Radwegekonzeptes habe sich die Galf schnellere Fortschritte gewünscht. Renate Mohr und Peter Kluin betonten die gute Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion. Auf den regelmäßigen Koalitionstreffen habe „die Chemie“ gestimmt. Mehr aber nicht.

 

Vor dem Ende der Kommunalwahl wollte die Galf ihre Entscheidung gegen die rot-grüne Koalition nicht nach außen tragen. Sie glaube nicht, dass der Wähler ständig hören wolle, wie sich Politiker streiten, argumentiert Renate Mohr. Überrascht waren am Ende aber nicht nur die Wähler, sondern angeblich auch der Koalitionspartner SPD. „Wir wollten das sauber zu Ende bringen“, sagte die Spitzenkandidatin.

 

Weiter. Höchster Kreisblatt

Weitere Berichte: Flörsheimer Zeitung, Main-Spitze

Mehr wäre schön gewesen - das müssen wir jetzt erst mal FAIRarbeiten

GALF, 08.03.16: Die Stimmen sind gezählt. Sicher hätten wir uns über schönere Zahlen gefreut, aber wir freuen uns sehr über die vielen Menschen in Flörsheim, Weilbach, Wicker und Keramag/Falkenberg, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben.

 

Die GALG wird am nächsen Samstag in Klausur das Ergebnis diskutieren und ihre weiteren Schritte beschließen. Bis dahin wird es an dieser Stelle keine Erklärung geben. Dafür bitten wir um Verständnis.

 

Die Ergebnisse der Kommunalwahl finden sich hier: Ergebnis Kommualwahl 2016 in Flörsheim

Wählertäuschung die Zweite - kostenlose Kita-Plätze

Die SPD in Flörsheim sammelt vor den Kindertagesstätten Unterschriften für kostenlose Kita-Plätze. Dass dies eine Woche vor der Kommunalwahl geschieht, ist nicht ohne Grund. So soll der Eindruck erweckt werden, dass es diese kostenlosen Plätze schon bald auch in Flörsheim geben soll, was nicht der Fall sein wird. Ein weiterer Fall von Wählertäuschung.

 

Mehr Infos: Kommunalwahl 2016

Wählertäuschung die Erste - Steuersenkungen sind leere Wahlversprechen

25.02.16: Eine populistische Nebelkerze nennt die GALF den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU und SPD, der Magistrat möge für den Haushaltsplan 2017 einen Vorschlag zur Senkung der Grundsteuerhebesätze unterbreiten.  Die GALF weist darauf hin, dass für den städtischen Haushalt ein Haushaltsausgleich für 2017 durch den Landrat des Main-Taunus-Kreises als Kommunalaufsicht verfügt wurde. Hier bestehe bereits heute ein Konsolidierungsbedarf von 1,7 Millionen Euro, der sich durch eine Senkung der Hebesätze auf über 2 Millionen Euro verschärfe.

 

Mehr Infos: Kommunalwahl 2016

 

 

Die GALF hat einen Standpunkt - auch zur Kommunalwahl 2016

Unser Wahl-Standpunkt
Warum GALF? Darum GALF! Wir haben viel erreicht und wollen noch mehr. So sind wir. Im neuen Standpunkt erfahren Sie alles über Ziele, Pläne, Menschen - und finden eine ganz neue Sicht auf Flörsheim und den König der Clowns. Neugierig? Klick!
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Angemessenes Sozial- und Kulturangebot trotz schwieriger Haushaltslage - GALF äußert sich zur Haushalts- und Finanzpolitik

Die wirtschaftliche Situation in Deutschland ist aktuell sehr gut und führt zum größten Milliardenüberschuss seit der Wiedervereinigung. Bei vielen Kommunen kommen die Steuereinnahmen jedoch nicht an, weil die Verteilung nicht gleichmäßig erfolgt. Die meisten Kommunen weisen nach wie vor Defizite in ihren Haushalten aus und sind gezwungen, freiwillige Leistungen, Angebote und Standards zu kürzen. In Flörsheim soll dies nach Auffassung der GALF nach Möglichkeit vermieden werden.

 

23.02.16: Die Haushalt- und Finanzlage bildet die Grundlage für kommunales Handeln; angesichts der Kommunalwahl kann man weder als Kommunalpolitiker noch als Bürger diese Tatsache ausblenden. Die GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr und der Erste Stadtrat und Kämmerer Sven Heß von der GALF stellten die wesentlichen Eckpunkte ihrer Haushalts- und Finanzpolitik für die kommende Legislaturperiode vor.

 

„Ziel bleibt es, trotz der schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen den Bürgerinnen und Bürgern ein angemessenes städtisches Angebot an sozialen und kulturellen Leistungen und Standards sowie qualitativ gute Betreuungseinrichtungen zu bieten“, so Mohr. Hierfür habe die GALF immer gekämpft und in der Regierungsverantwortung dafür gesorgt, dass die sozialen und kulturellen Angebote erhalten bleiben und ggf. aktualisiert werden. Ein gutes Beispiel sei die vom Sozialdezernenten Sven Heß ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Generation 55 Plus“, die sehr gut angenommen werde, und die stets ausverkauften Poetry Slam-Veranstaltungen im Flörsheimer Keller...

 

Mehr: Vollständige Pressemitteilung

FAIRfahren - GALF-Inititiative für Radfahrer nimmt wichtige Hürde

Vorfahrt für Drahtesel: Auf der Jahnstraße sollen Radfahrer Vorrang vor den Autos bekommen. Foto: Nietner

Jahrzehnte galt auch in Flörsheim eine Verkehrspolitik, die hauptsächlich das Auto im Blick hatte. Die Probleme, die damit einher gehen, wurden von CDU, SPD, FDP und dfb konsequent ignoriert. Wer nur auf das Auto setzt, darf sich nicht darüber wurden, dass bei ca. 1,6 Autos pro Haushalt die Straßen verstopft sind. Und da das Auto die meiste Zeit kein Fahrzeug, sondern ein Stehzeug ist, sind freie Flächen in der Regel zugeparkt.

 

Wer aber den öffentlichen Verkehr, die Fußgänger und vor allem die Radfahrer stärkt, trägt dazu bei, dass sich für alle der Aufenthalt auf Straßen und Plätzen verbessert. Das ist erklärte GALF-Politik, seit es unsere Wählervereinigung gibt. Nun tragen die langjährigen Bemühungen Früchte.

 

HK, 22.02.16: Flörsheim will Radfahrern in der Kernstadt das Leben erleichtern. Gefahrenstellen sollen entschärft, Schutzstreifen angelegt werden. Dies sieht ein Konzept der Hochschule Darmstadt vor. Die Maßnahmen sollen beraten und nach der Kommunalwahl am 6. März beschlossen werden.

 

Radwege gibt es in der Kernstadt nur an wenigen Stellen und meistens ohne Verbindung der einzelnen Abschnitte. So beurteilen die Experten des Fachbereichs Bauingenieurswesen der Hochschule Darmstadt die Ausgangslage. Die Strecken seien „unkoordiniert und größtenteils ohne Zusammenhang“, analysierten sie. Als künftige Hauptroute für den Radverkehr empfehlen sie den Anne-Frank-Weg, die Bahnhofstraße, Rheinallee, Bürgermeister-Lauck-Straße, Jahnstraße, Eddersheimer Straße, Haupt- und Grabenstraße...

 

Höchster Kreisblatt

Gemeinsame Veranstaltung von GALF und Tarek Al Wazir: Wieviel Lärm FAIRtragen wir?

Mehr als 100 Menschen im Gespräch mit Tarek Al Wazir (Foto: Laurent)
Tarek Al Wazir und GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr (Foto: Laurent)

In die "Höhle des Löwen" wagte sich der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister und stellvertretende Ministerpräsident Tarek Al Wazir. Auf Einladung der GALF diskutierte er mit den Bürgern zum Verkehrslärm. Den hat er nicht zu verantworten - die Prügel bekam er trotzdem. Und er stand Rede und Antwort und wich keinem Thema aus.

 

Das Höchster Kreisblatt schrieb dazu am 18.02.16: „Ich habe dieses Ding nicht gebaut, und ich hätte es so auch nicht gebaut“, erklärte Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Grüne) den versammelten Zuhörern. Die Rede war von der Nordwestlandebahn am Frankfurter Flughafen. Al-Wazir bemühte sich die Wogen im Saal zu glätten. In Flörsheim musste sich der grüne Landespolitiker trotzdem viel Kritik anhören. Anerkennung bekam er hauptsächlich dafür, dass er sich der Diskussion stellte und sich sozusagen „in die Höhle des Löwen“ gewagt hatte.

 

GALF-Fraktionsvorsitzende und Moderatorin Renate Mohr griff den Titel der Veranstaltung – „Wieviel Lärm fairtragen wir?“ – auf: „Einen fairen Lärm gibt es nicht“, betonte die Flörsheimerin. Die Belastungsgrenze sei längst überschritten.

 

Grundlage der Diskussion mit Tarek Al-Wazir war die NORAH-Studie, die die schädlichen Auswirkungen von Lärm wissenschaftlich darstellt. Der Lärm auf der Straße sei das größte Problem, weil er überall sei, berichtete der Verkehrsminister. Ein Anspruch auf Schutzmaßnahmen bestehe erst ab einem nächtlichen Dauerschallpegel von mehr als 60 Dezibel. Beim Transportverkehr mit Lastwagen stehe das Interesse der Straßenanwohner dem Interesse derjenigen entgegen, die etwas geliefert bekommen. Der Verkehrsminister mahnte die Zuhörer, über ihren eigenen Anteil am Güterverkehr nachzudenken: Das heutige Konsumverhalten sei alles andere als klug.

 

Mehr: Höchster Kreisblatt

Unser Programm - Teil 3: Soziales

Flörsheim ist trotz vieler Belastungen eine lebens- und liebenswerte Stadt mit vielen sozialen Einrichtungen, Verbänden, Institutionen und Vereinen, die ein gutes Netzwerk an sozialen Angeboten und Leistungen bieten. Städtische Kinderbetreuungseinrichtungen und konfessionelle Kindertageseinrichtungen, die maßgeblich von der Stadt Flörsheim finanziert werden, sowie Grund- und weiterführende Schulen bieten jungen Familien gute Lebensbedingungen vor Ort. Gerade im U3-Bereich ist in den vergangenen drei Jahren unter der Federführung des Ersten Stadtrats Sven Heß (GALF) ein deutliches Plus an Betreuungsplätzen geschaffen worden. Mit der von ihm neu aufgelegten Programmreihe „Generation 55 Plus“ bietet Flörsheim dem breiten Spektrum junggebliebener und älterer Menschen vielfältige, zielgruppenorientierte Angebote.

  • Das Konzept eines Familienzentrums als Mehrgenerationenbegegnungsstätte wird weiterverfolgt. Dabei soll mit geeigneten Kooperationspartnern an möglichst zentraler Stelle in der Stadt ein Beratungs-, Informations- und Begegnungszentrum für Familien, Kinder, Jugend, Senioren, Migranten und Menschen mit besonderem Förderbedarf entstehen. Beratungs- und Informationsangebote sollen auch dezentral in den jeweiligen Kinderbetreuungseinrichtungen angeboten und weiter ausgebaut werden, da dort bereits ein unmittelbarer Kontakt zu den Familien besteht.
     
  • In der Flüchtlingsarbeit ist es gemeinsames Ziel aller in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien, vor allem den Spracherwerb und damit die dauerhafte Integration zu fördern. Wichtig ist uns hierbei, die Bedenken aus der Bevölkerung ernst zu nehmen  und diese in die Integrationsarbeit einzubinden. Wichtiger Bestandteil der Integrationsarbeit ist die Schaffung eines Angebots an preiswertem Wohnraum.
     
  • Generationsübergreifendes Wohnen muss bei Wohnbauvorhaben stärkere Berücksichtigung finden.
     
  • Die Barrierefreiheit in öffentlichen Einrichtungen und im öffentlichen Verkehrsraum in unserer Stadt ist weiter auszubauen.

 

  • Die vorhandenen Städtepartnerschaften sollen intensiviert werden. Der Kontakt und der Austausch fördert gegenseitiges Verständnis auch für kulturelle Unterschiede.
     
  • Die Qualitätsstandards in den Kinderbetreuungseinrichtungen und die gute Bedarfsdeckung müssen weiter gesichert werden.

Unser Programm - Teil 2: Verkehr

Flörsheim am Main ist eingerahmt von den Autobahnen A 66, A 3 und A 671, durchzogen von den Bundesstraßen B40 und B 519 sowie von den Landesstraßen L 3028, L 3017, L 3265 und der L 3006. Zusätzlich wird Flörsheim am Main von der Bahnstrecke Wiesbaden – Frankfurt und dem Betrieb des Frankfurter Flughafens belastet. Die Lage Flörsheims in der Metropolregion FrankfurtRheinMain bietet viele Vorteile, durch die Verkehrs- und Lärmbelastungen aber auch Nachteile.

 

Die GALF setzt sich daher für kontinuierliche Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer ein. Im Fokus stehen dabei die Verringerung der Lärmbelastung und die Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrer und Fußgänger, aber auch für die immer älter werdenden Menschen, die z. B. mit Rollatoren oder Rollstühlen am Verkehr teilnehmen. Ein wesentliches Augenmerk richtet die GALF auch auf Verbesserungen für den Öffentlichen Personennahverkehr, z. B. durch ein „Bürgerticket“.

 

Maßnahmen:

  • Fortsetzung der Realisierung der Kleinen Umgehung Weilbach.
  • Die Verkehrsbelastungen auf den Durchgangsstraßen müssen mit geeigneten Maßnahmen verringert werden. Hierzu ist der politische Druck auf die übergeordneten Verkehrsbehörden zu verstärken.
  • Tempo 30: Für weitere Straßen soll Tempo 30 eingeführt werden – z. B. Hauptstraße, Kirschgartenstraße, Raunheimer Straße
  • Radwege/Radkonzept: GALF wird aktiv dafür sorgen, dass die Maßnahmen des ausstehenden Radverkehrskonzepts entsprechend priorisiert und umgesetzt werden.
  • Künftig sollen weitere Fahrradstraßen eingerichtet werden.
  • Ein „Bürgerticket“ für den ÖPNV soll entwickelt werden – Bürger fahren für einen pauschalen Jahrespreis ansonsten kostenfrei mit dem Bus, die Stadt erhöht analog Verlustausgleich an Eigenbetrieb Stadtwerke. Betriebe, Handel, Unternehmen sollen animiert werden, Jobtickets anzubieten. Ziel ist eine bessere Auslastung der Busse bei Verringerung des Individualverkehrs und dessen Emissionen.

Wenn Hunde mal müssen müssen

Lass uns Gass gehen - und nimm die Tüte mit, wenn ich mal muss!

Hundekot zunehmend ein öffentliches Problem - GALF greift Thema im Wahlkampf auf

 

19.01.2016: "Fairkacken“ – mit diesem Wortspiel greift die GALF ein zunehmendes Problem im öffentlichen Raum auf. Viele Menschen fühlen sich auf Straßen, Wegen, Plätzen, in Parks und auf Spazierwegen zunehmend von Hundehaufen belästigt. Mit Hundekotbeutel als Giveaway im Kommunalwahlkampf und dem Aufkleber „Fairkacken“ greift die GALF das Thema humorvoll auf, wenngleich es einen ernsten Hintergrund hat.

 

„Wir möchten das Thema stärker in den Fokus rücken, denn viele Menschen in Flörsheim fühlen sich zunehmend belästigt durch die Hundehaufen“, gibt die Fraktionsvorsitzende Renate Mohr die Eindrücke aus zahlreichen Gesprächen wieder. Diesen Eindruck bestätigen auch Landwirte, auf deren Feldern und Äckern sich zunehmend Hundehaufen und weggeworfene Hundekotbeutel finden.

 

Mit der Aktion wolle die GALF Aufmerksamkeit erregen, was ihr umgehend gelungen sei – Pfarrer Jung hat in seinem närrischen Zwiegespräch beim FNC-Senatsabend vor vollem Haus das Thema bereits aufgegriffen und humoristisch verarbeitet. „Unser Plan, öffentliche Aufmerksamkeit zu erzielen, ist damit voll aufgegangen“, ist sich Renate Mohr sicher.

 

Im Interesse der Spaziergänger, Radfahrer, spielender Kinder und der sonstigen Nutzer des öffentlichen Raums bittet die GALF alle Hundehalter darum, doch das Angebot der Hundekotbeutelspender zu nutzen und die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner einzutüten und ordentlich zu entsorgen. Dies trage zu einem sauberen Stadtbild bei und zeuge von einem respektvollen und fairen Umgang miteinander. Viele GALF-Kandidatinnen und Kandidaten seien selbst Hundehalter, kennen das Problem und seien bestrebt, mit ihrem eigenen Verhalten als Vorbilder zu fungieren.

Unser Programm - Teil 1: Umwelt und Energie

12.01.2016: Die GALF ist eine grüne Wählergruppierung. Der Schutz der Umwelt, der Menschen, Tiere und Pflanzen liegt uns am Herzen. Der Mensch steht nicht außerhalb der Natur, er ist ein Teil von ihr. In einer der am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands ist es umso wichtiger, das filigrane Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen. Dazu zählt auch ein verantwortlicher, auch die nachfolgenden Generationen nicht über die Maaßen belastender, Umgang mit Energie. Dafür setzen wir uns unter anderem ein durch folgende Schwerpunkte:

 

  • Lärm: Ziel ist eine Lärmreduzierung/-vermeidung (Flug-, Straßen- und Schienenlärm) im Rahmen eines kommunalen Lärmaktionsplans. Weitere Lärmquellen sind dabei zu berücksichtigen.
  • Die Renaturierung des Mainufers soll weiter vorangetrieben und die Finanzierung unter Beteiligung Dritter gesichert werden.
  • Die Wasserversorgung soll weiter in städtischer Hand und damit kommunale Aufgabe bleiben; eine Privatisierung lehnen wir ab.
  • Grüne „Stadttore“ schaffen durch Pflanzgirlanden o. ä. an den Einfahrtsstraßen zur Stadt.
  • Mehr Grün in der Stadt zur Stadtbildverschönerung und als optische Bremse für den motorisierten Verkehr.
  • Umsetzung der Planungen zur Deichsanierung im Rahmen des Hochwasserschutzes unter Sicherstellung eines möglichst hohen Zuschusses des Landes Hessen.
  • Baumpflanzaktion im Stadtgebiet auf hierfür geeigneten städtischen Grundstücken.
  • Entsiegelung von städtischen Flächen, wo möglich und sinnvoll.

Renate Mohr: „Clowns sind sehr nette Menschen“

Clowns sagen die Wahrheit - die GALF ist gerne Clown.

HK, 18.12.15: ...Die GALF reagierte humorvoll auf das Thema, indem sich die gesamte Fraktion rote Clownsnasen aufsetzte. Ob sie sich damit über den Antrag der CDU, die Äußerung des Bürgermeisters oder gar beides lustig machte, bleibt der Interpretation jedes Einzelnen überlassen. Fraktionssprecherin Renate Mohr ließ aber durchaus ernste Töne anklingen: Auch die GALF sei der Meinung, dass der Bürgermeister einen Schritt zu weit gegangen sei. Ihre Fraktion hätte sich gewünscht, dass der Bürgermeister von Stadtverordnetenvorsteher Odermatt gerügt worden wäre. Eine Rüge durch den Landrat bezeichnete Mohr hingegen als „etwas weit hergeholt“. Um solche Ausfälle in Zukunft zu vermeiden, schlug die Fraktionschefin scherzhaft vor, den Verwaltungschef vor den Sitzungen mit Melissentee zu beruhigen...

 

Höchster Kreisblatt         Main-Spitze

„Der Wickerer Kreisel ist eine runde Sache“

GALF, 15.12.15: Anwohner berichten der GALF (Grüne Alternative Liste Flörsheim), dass sich nach der Fertigstellung des Kreisels im Bereich der ehemaligen Kreuzung Kirschgartenstraße, Flörsheimer Straße und Am Graben die Verkehrssituation in Wicker deutlich entspannt hat.   

 

„Die nach vielen Jahren der Diskussionen realisierte Umgestaltung des im Berufsverkehr hochfrequentierten Kreuzungsbereiches in einen Kreisverkehr hat sich sofort positiv auf das Verkehrsverhalten ausgewirkt“ stellt die GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr nach der Eröffnung des Kreisels in Wicker fest.

 

“Schon im Zuge der Haushaltsberatungen 2008 hat sich die GALF für die Realisierung des Kreisverkehrs eingesetzt“ erklärt der verkehrspolitische Sprecher der GALF, Richard Kilian, die Historie der Entscheidungsfindung. „Leider waren die damals politisch Verantwortlichen mit anderen Verkehrsvorhaben beschäftigt und es ist nicht jeder ein Freund von Kreiseln. Nach dem zweiten Bürgerentscheid war schnell klar, dass eine schnelle Lösung gefunden werden muss und so ergaben sich die politischen Mehrheiten von selbst.“

 

„Inzwischen hat Flörsheim mit dem neuen Kreisel in Wicker bereits vier richtige und einen falschen Kreisel, denn die Umfahrung in der Rheinallee ist  offiziell kein Kreisverkehr,“ wie Kilian erläutert. “Der Perols-Kreisel an der Stadthalle sowie der Pyskowice-Kreisel und der Gisbert-Beck-Kreisel an den Kolonaden beweisen täglich ihre Leistungsfähigkeit und fügen sich gut in die Verkehrsinfrastruktur ein.“

 

„Noch ist keine abschließende Entscheidung zur Gestaltung und Namensgebung des neuen Kreiseln in Wicker gefallen,“ bestätigt Renate Mohr, „so dass interessierte Bürger weiterhin Anregungen und Ideen gegenüber der Verwaltung äußern können.“

 

„Wir gehen fest davon aus, dass der Kreisel in Wicker zur Verstetigung und Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus beitragen wird. Das erhöht die Verkehrssicherheit während gleichzeitig der Verkehrslärm in der Ortsdurchfahrt spürbar sinkt“ schließt Richard Kilian die Pressemitteilung der GALF.

 

Der neue GALF-Standpunkt

Unser neuer Standpunt
Lesen Sie im neuen GALF-Standpunkt:
-NORAH-Studie fordert zum Handeln auf
-Grüne Hilfe
-Querbabbeln mit der GALF
-Die "Flörsheim-Card" - der erste Schrit zum "Bürgerticket"
-Integrationsbeauftragter ernannt - Vorstellung von Hüseyin Kocak
-Fakten gegen braune Parolen
-Vorstellung von GALF-Kandidaten für die Kommunalwahl am 6. März 2016
Standpunkt_12_15.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]

GALF sieht im Syrien-Krieg nicht den richtigen Weg

07.12.15: Die Mehrheit der Deutschen ist für den Kriegseinsatz in Syrien. Die wenigsten werden sich mit der Realität dort beschäftigt haben. Es lohnt sich, sich sachkundig zu machen. Empfohlen seien z. B. die Bücher "Wer den Wind sät" von Michael Lüders oder "Inside IS" von Jürgen Todenhöfer.

 

Wer zum Beispiel das Buch "Inside IS" von Jürgen Todenhöfer gelesen hat, weiß, dass der IS kein Staat im klassischen Sinne ist. Er hat auch keine Armee, wie sie in unseren Vorstellungen existiert. Er hat Kämpfer. Und die leben mitten unter der Zivilbevölkerung. Jede Bombe wird daher auch Männer, Frauen und Kinder töten, die keine IS-Kämpfer sind. Jede Bombe wird noch mehr Leid zu diesen seit Jahren gequälten Menschen bringen.

 

Jede Bombe, jeder unschuldige Tote wird aber auch dazu beitragen, dass jeden Tag ein neuer IS-Kämpfer zur Waffe greifen wird. Sie werden überlegen und planen, wie sie uns treffen können. Jede Bombe bringt auch die Angst zu uns und den Terror.

 

Wir schauen herab auf Kulturen, in denen noch die Blutrache herrscht. Mit unserer tollen humanistischen und christilichen Zivilisation im Rücken verachten wir sie. Ich dachte auch so. Aber ist diese Vergeltung nicht dasselbe? Wir töten in Syrien, weil in Paris getötet wurde. Das ist Blutrache auf hohem Niveau. Das Töten wird anonymisiert. Es scheint ein sauberes Töten. Aber am Ende weint eine Mutter um ihren Sohn, ein Vater um seine Tocher, ein Mann um seine Frau, ein Frau um ihre Eltern.

 

Christlich wäre es, diesen Rachekreislauf zu durchbrechen. Die Toten in Paris werden nicht auferstehen, wenn wir für sie andere töten. Nur ein Ende des Krieges in Syrien kann eine Wende bringen. Nur eine poltische und gesellschaftliche Entwicklung kann dem IS das Wasser abgraben. Aber mit Bomben ist das nicht zu schaffen.

NORAH-Studie fordert zum Handeln auf

GALF, 28.11.15: Zu früh gefreut hat sich die FRAPORT, die unmittelbar nach Veröffentlichung der Ergebnisse der NORAH-Studie (NoiseRelated Annoyance, Cognition and Health) zu „Gesundheitsrisiken von Verkehrslärm“ verkündet hatte, dass die Studie beweise, dass Fluglärm keine relevante Auswirkung auf die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung habe. Dem widersprechen nicht nur renommierte Medizinprofessoren, die sich seit Jahren mit den Auswirkungen von Lärm beschäftigen. Nein, auch die Autoren der Studie wundern sich über FRAPORT. Professor Gurski, gesamtverantwortlich für die NORAH-Studie, erklärte am 20.11.2015 in der öffentlichen Informationsveranstaltung in Flörsheim, dass dringender Handlungsbedarf bestehe. Die Studie zeige besorgniserregende Ergebnisse und belege, dass der Lärm von Flugzeugen, aber auch der Lärm von Autos, LWKs und Zügen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen massiv erhöhen würde.

 

Auch bei depressiven Erkrankungen komme es zu vermehrten Krankheitsfällen. Schon die NORAH-Kinder-Studie habe aufgezeigt, dass Lärm die kognitive Entwicklung von Grundschulkindern verzögere. Mitautor Dipl. Psych. Schreckenberg ergänzte, dass insbesondere Fluglärm massiven Stress erzeuge, da sich der Mensch der Belästigung hilflos ausgesetzt fühle. Die NORAH-Verantwortlichen, aber auch viele andere Mediziner, sehen nun eine Basis für die Handlungsoptionen. „Fluglärm ist ein neuer Herzkreislaufrisikofaktor, den weder wir als Ärzte noch die Patienten beeinflussen können, sondern nur die Politik“, sagte beispielsweise der Mainzer Professor Thomas Münzel. Prof. Gurski verlangt ferner, dass die unterschiedlichen Lärmquellen gemeinsam betrachtet werden müssen, und nicht isoliert. Prof. Lercher aus Wien fordert zudem, dass im Anschluss an NORAH auch die Kosten gerechnet werden müssen, die durch Mehrerkrankungen und die zusätzlichen Todesfälle für die Gesellschaft entstehen. Hierbei geht es um Millionen, die letztendlich dem Steuerzahler zur Last fallen.

 

Mit der NORAH-Studie werden die schlimmsten Befürchtungen der GALF bestätigt. Die NORAH-Studie zeigt, dass mit Duldung des Gesetzgebers die im Zuge der wirtschaftlichen Expansion eines Großflughafens entstehenden gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung in Kauf genommen werden. Die GALF sieht die Ergebnisse der Studie auch als Auftrag, im Kampf gegen die Nordwest-Landebahn sowie alltäglichen Lärm nicht nachzulassen. „Wir müssen, neben dem in der Kernstadt Flörsheims dominierenden Fluglärm, auch die anderen massiven Lärmquellen d.h. den Verkehrslärm und den Bahnlärm, die ständigen Einfluss auf unseren Alltag haben, gleichwertig zurückdrängen“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der GALF, Richard Kilian. „Die GALF wird weiterhin alle Maßnahmen zur Reduzierung von Lärm unterstützen und die Vermeidung von Lärm zum Ziel einer ökologisch sinnvolle Stadtentwicklungs- und Verkehrsplanung machen.“

 

NORAH-Studie

Flörsheim auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt

Dir GALF begrüßt den Beginn des Aufbaus und der Erneuerung von Fahrradabstellanlagen an städtischen Gebäuden. Damit wird eine GALF-Forderung aus dem Jahr 2014 umgesetzt 

 

GALF, 24.11.15:„Ein Weg, die Stadt vom motorisierten Verkehr zu entlasten, ist es, die Alternativen attraktiver zu machen.“, meinte der GALF-Stadtverordnete Frank Laurent. „Bisher war es leider so, dass Fahrradfahrer an städtischen Einrichtungen oft keine oder unzureichende Möglichkeiten vorgefunden haben, um ihre Räder sicher abzuschließen.“, führte Laurent weiter aus. „Das wird sich nun ändern.“

 

Wie der 1. Stadtrat Sven Heß (GALF) mitteilte, werden nun am Berliner Brunnen, an der Alten Kirchschule, am Neuen Friedhof, an der Alten Goldbornschule in Wicker und an der Weilbachhalle in Weilbach Fahrradabstellanlagen installiert. Die GALF setzt sich seit ihrer Gründung für Verbesserungen im Fahrradverkehr ein. Ein wichtiger Beitrag hierfür ist die Einrichtung einer Fahrradstraße in der Jahnstraße.

 

„Um die Situation weiter zu verbessern, werden wir uns im nächsten Jahr mit dem Verkehrskonzept beschäftigen, das die Fachhochschule Darmstadt für Flörsheim entwickelt hat.“ ergänzt die begeisterte Radfahrerin und GALF-Stadtverordnete Pia Traiser. Mit diesem Konzept habe Flörsheim viele Ideen zur Hand, um die Kommune in eine fahrradfreundliche Stadt zu verwandeln. „Wir sind der festen Überzeugung“, so Traiser weiter, „dass mehr und mehr Flörsheimer und Flörsheimerinnen auf’s Rad umsteigen werden. Damit investieren sie in ihre Gesundheit und tragen zum Klima- und Lärmschutz bei.“

 

„Sehr viele Flörsheimerinnen und Flörsheimer nutzen schon heute gerne das Fahrrad, um kurze Wege zurückzulegen.“ erklärt Frank Laurent. Durch das Stadtradeln 2014 und 2015, aber auch die umfangreichen Befragungen der FH Darmstadt, wisse man, dass sich die Bürger weitere Verbesserungen wünschen. „Das reicht von einer besseren Beschilderung bis zur Entschärfung von Gefahrenpunkten.“ Aus diesen Gründen werde die GALF darauf drängen, dass möglichst viele Vorschläge des Fahrradkonzepts in die Tat umgesetzt werden.

Zwei Frauen ziehen Bilanz

Ihre Fraktionen koalieren (von links): Renate Mohr (Galf) und Marion Eisenmann-Kohl (SPD). Foto: Nietner

HK, 18.11.15: ...Während sich SPD-Fraktionschefin Marion Eisenmann-Kohl eine anhaltende Zusammenarbeit grundsätzlich vorstellen kann, erklärt Renate Mohr (GALF), dass ihre Fraktion neutral in den Wahlkampf gehe. Im Rückblick bewerten beide Seiten die bisherige gemeinsame Politik als positiv. Nach drei Jahren Koalition äußerten sie sich gestern zur Zusammenarbeit...

 

...Die Galf habe die Erfahrung gemacht, dass es Dinge gibt, deren Umsetzung Zeit brauche, erzählt Renate Mohr. Dazu zählt das Projekt, das die Koalition als „Höhepunkt“ der Zusammenarbeit bezeichnet: Die Bebauung des Ex-Axthelm-Geländes startet am 24. November mit dem Spatenstich für die neue Schützenhofbebauung...

 

...Als weiteren Erfolg nennt die SPD/GAlF-Koalition den Ausbau der U 3-Betreuung, bei der Flörsheim mit einer Abdeckung von nur 18 Prozent des Bedarfs absolutes Schlusslicht gewesen sei. Mittlerweile erfülle die Stadt die vom Kreis vorgegebenen 27 Prozent. Die Ausweisung der Jahnstraße als Fahrradstraße soll im Dezember oder Januar erfolgen...

 

Höchster Kreisblatt

Quergebabbelt mit der GALF

Quergebabbal in Weilbach mit Renate Mohr, Richard Kilian, Peter Kluin und Frank Laurent von der GALF

Keramag / Weilbach, 04./05.11.15: Wer wissen wollte, wie Kommunalpolitik an der Basis funktioniert, der war bei den Stadtteil-Gesprächen der GALF am 04.11. auf der Keramag und am 05.11. in Weilbach richtig. Im kleinen Kreis stellten sich die GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr und der verkehrspolitische Sprecher der GALF, Richard Kilian, sowie GALF-Vertreter aus den Stadtteilen den Fragen der interessierten Bürger.

 

Bewusst hatte die GALF einen nahezu privaten Rahmen für ihr „QUERBABBELN“ gewählt, um den direkten Kontakt zu den Bürgern herzustellen. Während auf der Keramag die Entwicklung in Gewerbegebiet West V und die Schließung des Bahnübergangs die dominierenden Themen waren, konzentrierte sich das Interesse in Weilbach auf den Straßenverkehr. Die Fragen und Anregungen bezogen sich auf effektive Kontrollen der neu geltenden Tempo-30-Regelung und des LKW-Durchfahrtverbotes, die Planungen zur „Kleinen Umfahrung Weibach“ sowie eine Querungshilfe für Bad Weilbach und die Hofheimer Straße auf Höhe der Gänsgasse.

 

Die GALF bedankt sich ausdrücklich bei allen Bürgern, die an den Veranstaltungen teilgenommen haben und wird diese in den kommenden Jahren regelmäßig wiederholen. Das nächste „Querbabbeln“ findet in Wicker statt. 

GALF wirkt: Segro bessert nach

In unserem Standpunkt hatten wir es zum Thema gemacht - jetzt reagiert Segro:

 

MS, 22.10.15: ...Nach den Beschwerden habe man sich aber entschlossen, die Fassade optisch abwechslungsreicher zu gestalten, so Segro-Mitarbeiter Jochen Klein. In den nächsten Wochen sollen einzelne der schwarzen Paneele auf der der Weilbacher Straße zugewandten Seite entfernt und durch Holzplatten oder Blechplatten in Holzoptik ersetzt werden...

 

Main-Spitze

GALF diskutiert über die "Herausforderung Altenpflege"

MS, 13.10.15: „Herausforderung Altenpflege – Wir werden alle älter“: Die GALF hatte am Mittwoch zu einem Infoabend in den kleinen Saal der Stadthalle eingeladen. Mehr als 30 Vertreter der Flörsheimer Seniorenheime, des Marienkrankenhauses, des Hospizes und von Pflegediensten nutzten die Gelegenheit, sich über die Herausforderungen der Altenpflege im Alltag angeregt und engagiert auszutauschen. Referentin, vor allem aber Zuhörerin und Gesprächspartnerin, war die Grüne Bundestagsabgeordnete für den Main-Taunus-Kreis, Kordula Schulz-Asche. Die gelernte Krankenschwester und Kommunikationswissenschaftlerin ist Sprecherin für Prävention und Gesundheitswirtschaft der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Ein weiterer Gast war die Grünen-Vorsitzende im Main-Taunus-Kreis, Gianina Zimmermann. Bereits am Nachmittag hatten sich die beiden Politikerinnen mit Renate Mohr von der Galf vor Ort in Flörsheimer Alteneinrichtungen informiert...

 

Main-Spitze

Ohne Wenn und Aber!

Die GALF steht ohne Wenn und Aber zur Kleine Umfahrung Weilbach.

 

In der Presse wurde teilweise der Eindruck erweckt, als wolle die GALF durch Verzögerungstaktiken den Bau verhindern. Das ist definitiv nicht der Fall. Was die GALF aber sicherstellen möchte, ist, dass die Bürger die Möglichkeit haben, das Projekt umfassend kennenzulernen, bevor durch entsprechende Beschlüsse Fakten geschaffen werden. Die GALF ist der festen Überzeugung, dass nur umfassende Beteiligung und größtmögliche Transparenz dazu beitragen, dass Projekte dieser Art eine breite Zustimmung erlangen.

 

Höchster Kreisblatt mit der allseits bekannten tendenziösen Berichterstattung

Varianten für den 2. Teilabschnitt der Umgehung Weilbach

Mehr als 250 Stände beim GALF-Flohmarkt am Main-Ufer

Foto: Frank Laurent

MS, 14.09.15: Beim zweiten GALF-Flohmarkt in diesem Jahr hat „alles gestimmt“, freute sich Renate Mohr, die Fraktionsvorsitzende der Grün-Alternativen Liste Flörsheim (GALF) und Mitorganisatorin des Flohmarkts am Mainufer: der Sonnenschein, die Temperaturen, Leute aus allen Generationen und ein reibungsloser Aufbau. Mit 250 Ständen habe jeder einen schönen Platz bekommen, auch die Verkäufer, die noch nicht um 12 Uhr da waren. Zwei Anbieter mit nationalsozialistischen Waren, darunter eine Bücherkiste mit entsprechender Literatur, wurden um sofortige Entfernung der Artikel „gebeten“...

 

Main-Spitze

Wie man es von der Politik kennt - Schon wieder ein neuer Standpunkt

03.09.15: Das kennt man ja von den Politikern - alle Nase lang ein neuer Standpunkt. Da die GALF endlich aus der schmuddeligen Alternativecke raus möchte, hat sie sich diesem Mainstream angepasst. Und bitte: schon wieder ein neuer Standpunkt - und ganz anders als der alte. Das gehört so, sagt auch Horst Seehofer.

GALF-Standpunikt September 2015
Standpunkt_09_15_.pdf
PDF-Dokument [3.5 MB]

Die Stadtverordnetenversammlung Flörsheim appelliert an den RMV auf die geplante Preiserhöhung für 2016 zu verzichten

Auf Antrag der GALF hat die Statverordnetenversammlung Flörsheim am 17.07.2015 folgende Resolution verabschiedet:

 

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat für das Jahr 2016 eine Preiserhöhung von durchschnittlich 1,85 % angekündigt. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Flörsheim appelliert an den RMV auf diese Preiserhöhung zu verzichten, da Qualität und Leistung diese nicht rechtfertigen.

 

Der RMV plant derzeit im Tunnelbereich der S-Bahnen in Frankfurt umfangreiche Bauarbeiten, die mehrere Jahre andauern. In dieser Zeit werden die Tunnel mehrfach für mehrere Wochen und Monate gesperrt, erstmals in den Sommerferien 2015. Dies führt zu massiven Auswirkungen für die Fahrgäste. Dies sind unter anderem eingeschränkte Verbindungen, Verspätungen und Zugausfälle.

 

Schon jetzt ist der Betrieb der S-Bahnen durch zahlreiche Störungen gekennzeichnet. Die in Flörsheim verkehrende S 1 hat insbesondere am Nachmittag und in den Abendstunden schon jetzt häufig erhebliche Verspätungen. Teilweise sind Züge entfallen oder sie endeten in Hattersheim.

 

Insgesamt ist das Angebot für die Fahrgäste in den S-Bahnen des RMV derzeit nicht auf dem gewohnten Qualitätsniveau. Mit den geplanten Bauarbeiten wird es weiter eingeschränkt werden. Dem Ansehen des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) schadet es aber, wenn trotz Verschlechterung der Leistung die Fahrpreise angehoben werden. Dem Ziel, mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf den ÖPNV zu motivieren ist dies abträglich, da diese schon durch die beschriebenen Einschränkungen von einem Wechsel abgehalten werden.

 

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Flörsheim erkennt die Bemühungen des RMV ausdrücklich an, die Situation für die Fahrgäste im ÖPNV weiter zu optimieren. Sie erkennt ebenso an, dass dazu erhebliche Geldmittel benötigt werden. Aus den genannten Gründen appellieren wir an den RMV auf die geplante Preiserhöhung zu verzichten.

Unser Standpunkt

19.06.2015: Die GALF hat einen Standpunkt - und den finden in den nächsten Tagen alle Flörsheimer, Weilbacher, Bad Weilbacher, Wickerer und Keramag/Falkenberger MitbürgerInnen in ihren Briefkästen.

Unser Standpunkt - jetzt zum Download bereit
Standpunkt_01_2015_final.pdf
PDF-Dokument [538.3 KB]

Eine GALF-Idee - Öffentlicher Bücherschrank in Weilbach

Der öffentliche Bücheschrank in Weilbach. Foto: Frank Laurent

17.06.2015: Eine Idee der GALF wurde nun in die Tat umgesetzt: der öffentliche Bücherschrank in Weilbach. Jeder kann dort Bücher einstellen und Bücher entnehmen. Die Patenschaft haben der GALF-Stadtverordnete Frank Laurent und der Förderverein "900 Jahre Weilbach e.V." übernommen.

 

Das Angebot wird, wie Frank Laurent feststellen konnte, schon rege genutzt. "Ich habe selbst einige Bücher eingestellt, von denen schon einige neue Leser gefunden haben.", äußerte sich Laurent begeistert.

 

Der öffentlche Bücherschrank findet sich direkt am Haus am Weilbach. Und gerade jetzt im Sommer lädt das neue Weilbacher Café daneben zum Schmökern ein. Lesestoff ist jedenfalls reichlich vorhanden.

Kontakt

Grüne Alternative Liste Flörsheim / GALF

Renate Mohr
Eisenbahnstr. 43
65439 Flörsheim am Main 

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