Autokrat Antenbrink

07.12.16: Gut - formal hat Bürgermeister Antenbrink das Recht Markus Singer von der Jugendberatung im Sozial- und Kulturausschuss das Wort zu verweigern, da die Jugendberatung im Auftrag der Stadt Flörsheim agiert. Aber ist es ein guter, demokratischer Stil, wenn sich Antenbrink so selbstherrlich und autokratisch verhält? Machen Sie sich selbst ein Bild und lesen sie den Bericht im Höchster Kreisblatt:

 

"Der Sozialausschuss hatte Markus Singer von der Flörsheimer Jugendberatung zur Diskussion über eine Streetballanlage eingeladen. Weil Bürgermeister Michael Antenbrink Einspruch erhob, durfte der Experte allerdings nicht reden...

 

...Alternative Ideen für die Zukunft der Streetballanlage gab es von Verwaltungsseite auch diesmal nicht. Antenbrink schlug darum vor, das Thema von der Tagesordnung zu nehmen. „Es gibt hier heute nichts zu beraten“, habe der Bürgermeister erklärt, berichtet Ausschussvorsitzende Renate Mohr (Galf) dem Kreisblatt.

 

Ob der Ausschuss etwas zu beraten habe, bestimme immer noch sie, kritisiert Mohr. Sie habe deshalb auf Markus Singer verwiesen und angemerkt, dass der Jugendarbeiter vielleicht noch einige Vorschläge zum Thema hat. Der Bürgermeister habe sich jedoch geweigert, Singer das Wort zu erteilen.

 

Als die Ausschussvorsitzende den Jugendarbeiter kurz darauf ansprach, sei sie von Antenbrink unterbrochen und aufgebracht angefahren worden. Dabei habe sie den umsonst angereisten Markus Singer nur verabschieden wollen. Die Nerven scheinen tatsächlich blank zu liegen...

 

Mehr: Höchster Kreisblatt

GALF aktiv für Kinderbetreuug

GALF, 05.12.16: Für die Stadtverordnetenversammlung am 13. Dezember hat die GALF Anträge über die Einrichtung eines Waldkindergartens und zur finanziellen Förderung von Tagesmüttern und -vätern gestellt.

 

Zu den Anträgen geht es hier.

 

Flughafen Frankfurt - Wo die SPD Ursache und Wirkung verwechselt

Mathias Wagner, Fraktionschef der hessischen Grünen

Wiesbaden, 24.11.2016: In der Landtagsdebatte um die Ansiedlung von Billigfliegern am Frankfurter Flughafen rechnete Mathias Wagner, Frationsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen, mit der SPD ab. Diese waren und sind Ausbaubefürworter, geben sich aber nach außen als die großen Lärmschützer. Alles plumpe Täuschung, wie die emotionale Rede von Mathias Wagner zeigt.

 

Hier geht's zum Video (4 Minuten, die sich lohnen:

Mathias Wagner rechnet mit der SPd ab

Viererbündnis setzt sich bei Kinderbetreuung durch - Antenbrink scheitert erneut

Foto: Etzelsberger

Flörseim, 24.11.16: Da kam viel zusammen: Ein Bürgermeister, der jemanden der Lüge bezichtitgt und sich hinterher entschuldigen muss. Es wurde wieder ine Lehrstunde in Demokratie, in der selbiger Bügermeister erkennen muss, dass er nicht tun und lassen kann, was er will, sondern das die von den Bürgern gewählten Stadtverordneten gerne ein Wörtchen mitreden wollen, wenn es um das Wohl von Flörsheim geht.

 

In Flörsheim fehlen ca. 180 Betreuungsplätze für Kinder über und unter drei Jahren. So weit, so schlecht. Es gibt viele Vorschläge, wie man dieses Dilemma kurz- und mittelfristig bewältigen kann. So weit, so gut. Dazu gehört auch die Idee von Bürgermeister Antenbrink, die städtische Kindertagesstätte Pusteblume in Weilbach siebengruppig auszubauen. Das Viererbündnis aus GALF, CDU, dfb und FDP möchte das nicht. Und das teilt es Bürgermeister Antenbrink seit Wochen und Monaten gebetsmülenartig mit - nur dass er es nicht hören will.

 

Das Bündnis hat Bedenken gegen eine solch große Einrichtung. Um für Kinder und Erzieher die Voraussetzungen für eine gute Betreuung und gute qualitative Bedingungen zu schaffen, hält es maximal eine vier- bis fünfgruppige Einrichtung als geeignet an. Da Bürgermeister Antenbrink mal wieder mit dem Kopf durch die Wand wollte, und von seinem Vorhaben nicht abließ, kam es, wie es kommen musste: in der Stadtverordnetenversammlung am 24.11. scheiterte er mit seinem Vorhaben und lief mit dem Kopf gegen die Wand.

 

Zum wiederholten Male musste Antenbrink lernen, dass er nicht alleine in Flörsheim regiert, und dass es ein gewähltes Parlament gibt, welches ihn und seine Arbeit kontrolliert.

 

In der hitzigen Debatte kam auch heraus, dass Bürgermeister Antenbrink das Viererbündins "zerlegen" wolle. Öffentlich gemaht hatte das Marcus Reif (CDU), der eine E-Mail des Bürgermeisters vorliegen hatte, in der er dies für diese Sitzung der Stadtverordneten ankündigte. Marcus Reif wurde nun öffentlich in der Sitzung von Bürgermeister Antenbrink der Lüge bezichtigt. Später, von der Presse mit den Vorwürfen konfrontiert, behauptete er mehrfach, dass er solches nicht geschrieben habe. Nachdem ihm die Mail präsentiert wurde, behauptete er, dass habe er vergessen. Später entschuldigte er sich bei Marcus Reif.

 

Ebenfalls in der Sitzung behauptete der Bürgermeister, dass es dem Viererbündnis nicht um gute Kinderbetreuung, sondern nur darum gehe, dass die "Erzieherinnen kuscheln können." Alleine diese Äußerung zeigt, dass der Bürgermeister sehr geringschätzing von den städtischen Erzieherinnen denkt, und dass er keine Ahnung von deren Aufgaben hat.

 

Mehr in der Main-Spitze

„Das geht auch günstiger“

Kennen Sie das? Im Haushalt ist Ebbe, ja - Sie haben sogar Schulden. Und jetzt müssen Sie auch noch umziehen. Also nehmen Sie die alten Möbel mit, denn für neue ist eigentlich kein Geld da. Oder Sie kaufen die etwas günstigeren Stühle, statt den teuren Luxussitzmöbeln. Normal, oder? Nicht so bei Bürgermeister Antenbrink. Denn wenn es schon ein neues Rathaus gibt, dann muss auch das Interieur neu sein. Egal, ob die bisherige Möblierung nocht gut und dienlich ist.

 

Lesen Sie dazu in der Mainspitze vom 18.11.16: Um die Ausstattung eines Sitzungszimmers im neuen Rathaus gibt es Streit zwischen Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) und Politikern des Viererbündnisses aus CDU, Galf, FDP und Freien Bürgern. Hintergrund sind Kosten und Ausstattungsniveau des knapp 70 Quadratmeter großen Besprechungsraums, in dem auch der Magistrat tagen soll. In der Kalkulation für die auf insgesamt rund 420 000 Euro veranschlagten Umzugs- und Ausstattungskosten für die Verwaltungsräume im neuen Rathaus sind alleine für das Magistratszimmer 50 000 Euro vorgesehen. Ein einziger der rund 30 Stühle soll dem Vernehmen nach knapp 1000 Euro kosten. Ein fünfstelliger Betrag soll darüber hinaus für den Konferenztisch und eine passende Holzvertäfelung der Wand aufgewendet werden...

 

Renate Mohr, Fraktionsvorsitzende der GALF, findet 50 000 Euro für die Ausstattung ebenfalls übertrieben. „Wir möchten, dass der Magistrat bequem sitzt und die Möbel nicht vom Sperrmüll kommen, aber 50 000 Euro sind zuviel. Es passt nicht in die Zeit, zu klotzen“, sagt sie. Wenn dem Bürger unter anderem Einschränkungen bei der Pflege der Stadt zugemutet würden, sei es auch an der Verwaltung, ein Zeichen zu setzen. „Es geht auch ein bis zwei Nummern kleiner“, so Mohr...

 

Der vollständige Artikel: Main-Spitze

Viererbündnis beantragt Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung zur Kinderbetreuung

Flörsheim, 17.11.16: Am Donnerstag, 24.11.2016, gibt es eine Sondersitzung der Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung. Einziges Thema ist der gemeinsame Antrag des Viererbündnisses aus GALF, CDU, dfb und FDP zur Schaffung weiterer Kinderbetreuungsplätze in Flörsheim:

 

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt im Grundsatz die Schaffung weiterer Plätze im Kindertagesstättenbereich zur Kompensation neu entstandener Bedarfslagen wie folgt:

  • Verzicht auf Erweiterung und Ausbau der Kindertageseinrichtung Pusteblume in Weilbach von derzeit vier Gruppen auf insgesamt maximal sieben Gruppen (zwei Ü3-Gruppen und eine U3-Gruppe); stattdessen
  • kurzfristige Schaffung einer dreigruppigen Einrichtung auf dem Gelände des Spielplatzes BerlinerStraße/Faulbrunnenweg;
  • Aufgabe der Schulkinderbetreuung in der Kindertageseinrichtung St. Katharina/Wicker und dadurch Schaffung einer weiteren Gruppe (eine Ü3-Gruppe);
  • Kurzfristige Schaffung einer viergruppigen temporären Einrichtung in der Hauptstraße in der Größenordnung von drei Ü3-Gruppen und einer U3-Gruppe;
  • Verhandlung mit der Fraport Casa GmbH, leerstehende Häuser / Wohnungen in Flörsheim am Main zur Unterbringung von Asylberechtigten zu nutzen (Miete und/oder Kauf), um damit die Immobilie Hauptlehrer-Urson-Str. 4 für Zwecke der Kinderbetreuung (zwei U3-Gruppen) kurzfristig nutzen zu können;
  • Kurzfristige Schaffung einer drei- bis viergruppigen Einrichtung auf dem Gelände der Gustav-Stresemann-Anlage;
  • Erweiterung der evangelischen Kindertageseinrichtung Regenbogenland um mindestens eine Ü3-Gruppe.

In den Neubaufällen ist seitens der Verwaltung zu prüfen, ob Fertig- oder Modul-/Containerbauweise aus Gründen der Flexibilität und Wirtschaftlichkeit zu bevorzugen ist.

 

CDU / GALF / dfb / FDP

 

Einladung zur STVV

Für eine qualitativ hochwertige Kinder-betreuung in Flörsheim

Gemeinsame Erklärung von GALF, CDU, dfb und FDP:

 

14.11.16: Das Viererbündnis hat über die letzten Tage Optionen herausgearbeitet, die das potenzial von bis zu 15 Gruppen der Kinderbetreuung schon 2017 bis Anfang 2018 möglich machen. Unter der Prämisse, dass die Kinder in einer qualitativ-orientierten, überschaubar großen und pädagogisch guten Kindertagesstätte untergebracht werden sollen, sind die Vorschläge nun erarbeitet und werden detailliert in der Magistratssitzung der Stadt Flörsheim erörtert werden. Ohne Zustimmung bleibt der Ausbau der Kita Pusteblume, die manche als Verwahreinrichtung mit sieben Gruppen bezeichnen. Um vom Ausbau der städtischen Kindertagesstätte Pusteblume in Weilbach Abstand zu nehmen, baten die Fraktionen in ersten Diskussion zwischen Bürgermeister bereits vor einem Jahr. In den Beratungen im Ortsbeirat Weilbach, der das Vorhaben ebenso ablehnte, sowie Ausschussberatungen, Magistratsvorlagen sowie Beratungen und Redebeiträgen in der Stadtverordnetenversammlung ebenso. In allen Gremien gab es eine große Mehrheit dafür, die Größe der Kitas nicht überborden zu lassen.

 

Pusteblume erst bis Ende 2018 fertig!

 

Die SPD sollte dringend wieder zur Wahrheit zurückkehren. Hierzu muss angemerkt werden, dass die Kita Pusteblume aufgrund des Umbaus regulär erst Ende 2018 neue Betreuungskapazitäten anbieten könnte. Die Vorschläge der vier Fraktionen bieten hingegen schon im Jahr 2017 dringend nötige Kapazitäten an. Darüber hinaus verfolgt das Viererbündnis das klare Ziel, in Weilbach im Baugebiet „Krimmling“ eine feste dritte Kinderbetreuungsein-richtung zu errichten. Das Baugebiet selbst wird frühestens in 6-8 Jahren den ersten Spatenstich erleben, was auch für die neue Kita gilt. Deshalb können nach Rücksprache mit dem Hessischen Wirtschafts- und Umweltministerium die Fördergelder für die Kita Pusteblume umgewidmet werden für einen alternativen Standort. Die optional vorgeschlagene Modulbauweise hat sich qualitativ bewehrt und stellt einen Geschwindigkeits-vorteil in der Realisierung dar.

 

Dass diese Lösung, gerade hinsichtlich der Fördermittel, ideal ist, liegt auf der Hand. Nicht sinnvoll hingegen sind die Einlassungen des Bürgermeisters beim Ministerium, der sich über diese Lösungsfindung zum Wohle der Stadt auch noch beschwert. Das zeigt deutlich, dass es hier nicht um beste Lösungen für die Stadt, deren Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Kinder geht, sondern einzig und allein dem Wohl und Ego des Bürgermeisters.

 

Das Viererbündnis sieht nun nicht nur die Priorität im Bauen der neuen Einrichtungen zur Kinderbetreuung, sondern auch in der Gewinnung geschulter Fachkräfte für die neuen Einrichtungen. Und diese arbeiten erfahrungsgemäß viel lieber in einer pädagogisch sinnvollen Einrichtung mit bis zu vier Gruppen. Hierzu wird in der aktuellen Haushaltsdebatte noch die Weiche gestellt werden müssen.  

 

Das Viererbündnis sieht sich in der Verantwortung, schnell Abhilfe für die fehlende Kinderbetreuungskapazität zu schaffen und bauliche Fehlentschei-dungen aufzuhalten.

Wechsel im Ortsbeirat Weilbach

Weilbach, 07.11.16: Janina Reidelbach hat sich aus persönlichen Gründen dazu entschlossen ihren Sitz im Ortsbeirat Weilbach niederzulegen. Derzeit fordert die Familie das volle Engagement der zweifachen, bald dreifachen Mutter. Janina hofft, dass sie in einigen Jahren wieder aktiv in die Flörsheimer Kommunalpolitik einsteigen kann. Die GALF dankt Janina für ihr bisheriges Engagement und hofft auf ihre baldige Rückkehr als aktive Streiterin, insbesondere in der Sozialpolitik.

Nachrücker ist Frank Laurent, der sich sehr über seine Rückkehr in die Gremienarbeit freut. Für Weilbach will er sich insbesondere in der Verkehrspolitik und der Stadtentwicklung stark machen. Der zweifache Vater erwachsener Kinder arbeitet als Fachreferent in einem Frankfurter Kreditinstitut und lebt seit 24 Jahren in Weilbach.

Anfrage von CDU, GALF, dfb und FDP zu Rechtsstreitigkeiten der Stadt Flörsheim

Die Fraksitonsvorsitzenden Renate Mohr (GALF), Marcus Reif (CDU), Thorsten Press (FDP) und Thomas Probst (dfb)

 

Durch eine E-Mail der Grundstückseigentümerin Bahnhofstraße 4 und einen Bericht im Höchster Kreisblatt (vom 4. November 2016, „Schikaniert die Stadt einen Bauherren?“) sind wir auf den Rechtsstreit der Stadt Flörsheim am Main aufmerksam geworden. Hierzu erlauben wir uns als Flörsheimer Stadtverordnete eine Reihe an Rückfragen zur Klärung der Situation.

Wir bitten um Beantwortung der Fragen bis zur Stadtverordnetenversammlung am 13. Dezember 2016:

  • Wer hat über die Erhebung einer Klage der Stadt Flörsheim am Main bzw. in der Folge über die Einlegung eines Rechtsmittels gegen das erstinstanzliche Urteil gegen die Eigentümerin des Grundstückes Bahnhofstraße 4 entschieden?
  • Wurde der Magistrat als Gemeindevorstand mit der Thematik und den Überlegungen einer Klage befasst?
  • falls nicht, weshalb wurde der Magistrat nicht damit befasst?
  • Was sind die Erwägungen zu einer Klage gegen die Grundstückseigentümerin Bahnhofstraße 4?
  • Wie hoch waren die Kosten des gesamten Verfahrens, also der Klage und des Rechtsmittels, einschließlich evtl. außergerichtlicher Kosten?
  • Auf welcher sachlichen Grundlage fiel die Aussage: „solange ich Bürgermeister bin, gehe ich nicht aus dem Grundbuch raus
  • Sind weitere Klagen gegen Flörsheimerinnen und Flörsheimer anhängig?
  • Wie viele Klagen führte die Stadt in den letzten zehn Jahren gegen Bürgerinnen und Bürger?
  • und wie hoch waren die Gesamtkosten der Verfahren, also inkl. Klage, Rechtsmittel und evtl. außergerichtlicher Kosten?

Flörsheim am Main, dem 4. November 2016

 

CDU, GALF, dfb, FDP

Kämmerer Sven Heß (GALF) bringt Haushaltsentwurf 2017 ein

Flörsheim, 03.11.2017: In der Stadtverordnetenversammlung hat Kämmerer Sven Heß (GALF) den Haushaltsplan für das Jahr 2017 eingebracht.

Haushaltsplan 2017
Vorgestellt von Sven Heß in der Stadtverordnetenversammlung 03.11.2017
Einbringung HPL 2017 Präsentation.pdf
PDF-Dokument [232.2 KB]
Rede Sven Heß zur Haushaltseinbringung 2017
Es gilt das gesprochene Wort.
Rede Einbringung HPL 2017.pdf
PDF-Dokument [31.0 KB]

Kein Plan für die Pflanzenländer in Weilbach

MS, 26.10.16: "Was sich schon in Ortsbeirat und Fachausschuss abzeichnete, fand in der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung seine Bestätigung: Es gibt derzeit keine Mehrheit für die Aufstellung eines Bebauungsplans für die „Pflanzenländer“ genannte Kleingartenfläche hinter der Weilbacher Grundschule..." Siehe auch Main-Spitze

 

Auch die GALF hat gegen den Bebauungsplan "Pflanzenländer" gestimmt. Die Gärten zwischen Grundschule Weilbach und Haydnstraße wirken wie eine kleine grüne Oase und laden viele Weilbacher Bürger zum Spazieren ein. Der Weg am Bach war und ist für zahlreiche Grundschüler ein sicherer und spannender Schulweg. Zwar spricht sich auch die GALF dafür aus, dass Baulücken innerhalb der Ortschaften erschlossen werden sollen, bevor an den Ortsrändern weitere Flächen versiegelt werden, doch für das Gebiet "Pflanzenländer" überwiegen die heutigen Vorteile.

Erster Stadtrat Sven Heß (GALF) feiert 40 Jahre im öffentlichen Dienst

Flörsheim, 24.10.16:Mit einer kleinen Feierstunde ehrte die Flörsheimer Stadtverwaltung ihren Ersten Stadtrat Sven Heß von der GALF anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums im öffentlichen Dienst.


Bürgermeister Michael Antenbrink würdigte seine Arbeit und überreichte Heß seine Diensturkunde. „Mit seiner langjährigen Erfahrung ist Erster Stadtrat Sven Heß ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Für die politischen Vertreter ist er darüber hinaus ein wertvoller Ratgeber sowie ein geschätzter Vermittler zwischen Politik und Verwaltung. Dafür und für die bewährte und vertrauensvolle Zusammenarbeit danke ich ihm recht herzlich“, so der Rathauschef...

 

Mehr: Stadt Flörsheim

GALF lädt Experten und Bürgerinitiative zum Informationsaustausch - Umgehung Weilbach bleibt wohl vordringlich

MS, 13.10.2016: Auf Einladung der GALFhat sich die Bundestagsabgeordnete von Bündnis90/Die Grünen, Valerie Wilms, die als Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestags über den Bundesverkehrswegeplan 2030 mitentscheidet, über den Trassenverlauf und den aktuellen Verfahrensstand zur kleinen Umgehung Weilbach informiert.

 

Bundestagsabgeordnete Wilms referiert über Trasse

 

Begleitet wurde sie von Kordula Schulz-Asche, der grünen Bundestagsabgeordneten des Main-Taunus-Kreises und Frank Kaufmann, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr des hessischen Landtags. Auch Mitglieder der Bürgerinitiative „Weilbach wehrt sich“ waren bei diesem Gespräch dabei.

 

Aktuell finden in Berlin die finalen Beratungen aller zum Bundesverkehrswegeplan 2030 angemeldeten Maßnahmen statt, zu denen auch die kleine Umgehung gehört.

 

„Alles spricht dafür, dass diese Neubau-Maßnahme im vordringlichen Bedarf verbleibt“ so Wilms. Sowohl die Dringlichkeit der bestehenden Verkehrsbelastung als auch der prognostizierte Wirkungsgrad der Entlastung an den Durchgangsstraßen sprächen für eine rasche Umsetzung der Maßnahme. Mit der Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplans und der damit eintretenden Gesetzeskraft sei Ende des Jahres zu rechnen.

 

Mehr: Mains-Spitze

Auch für Flörsheim und die GALF: Grüne Schulz-Asche kandidiert erneut für den Bundestag

Kordula Schulz-Asche (Mitte) nimmt nach ihre Wahl die Glückwünsche von Regina Schirner (rechts) und Gianina Zimmermann entgegen.

 

HK, 08.10.2016: Mehr Zustimmung geht nicht: Alle Parteimitglieder, die zur Wahlkreisversammlung von Bündnis 90/Die Grünen in Hofheim gekommen waren, haben Kordula Schulz-Asche erneut zur Direktkandidatin für die nächste Bundestagswahl gekürt.

 

...Das Votum sei nicht nur Anerkennung für das Engagement und die Leistung von Kordula Schulz-Asche. Es honoriere auch den großen persönlichen Einsatz der Bundestagsabgeordneten in ihrem Wahlkreis (Main-Taunus-Kreis plus die Hochtaunuskommunen Königstein, Kronberg und Steinbach), heißt es in einer Pressemitteilung der Partei....

 

Mehr: Höchster Kreisblatt

 

Die Seite von Kordula-Schulz-Asche

GALF setzt sich für Protestplakate gegen Fluglärm ein.

29.09.2016: In der Stadtverordenetenversammlung vom 27.09.2016 machte die GALF die Ablehnung von Protestplakaten durch Bürgermeister Antenbrink gegen den Fluglärm zum Thmea. "Ein GALF-Antrag forderte, an den Ortseingängen Plakate der Bürgerinitiative gegen Fluglärm anzubringen. Damit wollte die Galf erreichen, was Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) aus Furcht um das Image der Stadt ablehnt, nämlich eine allgemeine Positionierung gegen Fluglärm an den Ortseingängen (wir berichteten). „Es kann nicht sein, dass die höchstbelastete Stadt sich nicht positioniert. Jeder soll erkennen: Wir sind betroffen, wir wehren uns trotzdem“, so Richard Kilian (GALF)." Quelle: Main-Spitze

 

 

Antenbrink wendet sich von den Fluglärmopfern ab

Ein Bürgermeister sollte sich um alle seine Bürger kommen. Zumindest verstand auch Bürgermeister Antenbrink sein Amt bisher so. Oder sagen wir mal: er hat es behauptet. Nun wendet er sich zumindest von den Fluglärmgegnern und den Fluglärmopfern ab. In der Main-Spitze kann man dazu lesen:

 

14:09:2016. Plakate an den Ortseingängen, die auf die Fluglärmbelastung der Stadt hinweisen – nicht mit Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD). Der fürchtet nämlich um das Image der Stadt, sollten Besucher, darunter vielleicht sogar Investoren, schon an den Toren der Kommune darauf hingewiesen werden, dass viele Menschen hier unter dem Fluglärm leiden.

 

„Plakate und Transparente machen Sinn, wenn sie einen aktuellen Bezug haben“, so Antenbrink... Antenbrink sieht für solche Plakate keine „angemessene Akzeptanz“ und findet sie „für das Ansehen der Stadt eher abträglich“. „Wir wollen die Stadt als lebenswerten Standort etablieren, da brauchen wir keinen Hinweis auf Fluglärm. Von diesem Image würde ich gerne runterkommen“, so Antenbrink im Gespräch mit dieser Zeitung. Dies habe er auch Vertretern der Bürgerinitiative mitgeteilt, die darauf hofft, dass die Stadt Flörsheim, ähnlich wie Hochheim, solche Plakate an den Ortseingängen gestattet...

 

Die GALF hat dafür kein Verständnis

 

...Renate Mohr, Fraktionsvorsitzende der Grünen alternativen Liste Flörsheim (Galf) will für die kommende Stadtverordnetenversammlung am 27. September nun einen entsprechenden Antrag zur Aufstellung von Plakaten im öffentlichen Raum stellen und ist zuversichtlich, dafür auch eine Mehrheit zu finden.

 

Sie ist zwar glücklich, dass der massenhafte Wegzug nach der Eröffnung der Landebahn Nordwest nicht weiter anhält. Mohr glaubt aber nicht, dass die Menschen die Situation akzeptiert haben oder gar glücklich darüber seien. „Den Einen fehlt das Geld für den Wegzug, bei Anderen ist das Heimatgefühl stärker“, sagte sie im Gespräch mit dieser Zeitung. Flörsheim solle zwar nicht auf die Fluglärmbelastung reduziert werden, es sei aber wichtig, immer wieder auf die besondere Situation hinzuweisen und Politik und den Flughafenbetreiber Fraport in die Pflicht zu nehmen. Auch auf die nach wie vor enorme Gesundheitsbelastung durch den Fluglärm müsse hingewiesen werden...

 

...Carola Gottas von der BI Flörsheim-Hochheim betont, dass es der Initiative fern läge, die Stadt schlechtzumachen. „Im Gegenteil. Weil uns Flörsheim am Herzen liegt, wollen wir gegen den Fluglärm kämpfen“, betont Gottas. Es müsse aber deutlich gemacht werden, dass es hier ein großes Problem gäbe. Von einem Bürgermeister würde sie erwarten, dass er sich angesichts der durch Fluglärm ausgelösten gesundheitlichen und psychischen Probleme, unter denen viele Flörsheimer litten, hinter diese Menschen stelle. Der Schutz von Minderheiten und Schwachen sei ein Kern der Demokratie, so Gottas.

 

Mehr: Main-Spitze

 

 

Sommer, Sonne, GALF-Flohmarkt

Am 10. September war wieder GALF-Flohmarkt am Mainufer. Bei herrlichstem Sonnenschein herrschte reger Bertrieb, auch wenn dieses Mal weniger Anbieter ihre Waren feilboten. Foto: Laurent

 

Nächster Flohmarkt: am 12. Mai 2017

Wie die GALF, so das Fest - einfach gut!

Eine laue Sommernacht, lecker Gegrilltes (vegan oder Bio-Fleisch), feine Salate, Bier vom Fass, edle Weine, frische Fruchtsäfte - die GALF genoss ihr Sommerfest am 26. August.

Entspantes GALF-Frühstück im Park

Foto: Weckbach

MS, 27.07.2016: So grün, wie sich die Gustav-Stresemann-Anlage am Sonntagmorgen präsentierte, war auch der politische Anstrich der Veranstaltung: Die Grüne Alternative Liste Flörsheim (Galf) lud zum „Frühstück im Park“ ein und konnte mit der 25. Ausrichtung auch gleich ein Jubiläum feiern. Die Gründe für die lange Historie sind für Ersten Stadtrat und Mitglied der Galf, Sven Heß, schnell ausgemacht. Der Platz sei im Schatten unter den Bäumen zu dieser Jahreszeit ideal. Man müsse somit keine Schirme aufbauen. Daneben bietet die Anlage grüne Flächen, einen Teich und einen Spielplatz für die Kinder.

 

Ebenso traditionell wie das Fest ist das Angebot der Speisen. Viele Besucher griffen bei den frisch zubereiteten Spiegeleiern und dem Kuchen zu oder erfrischten sich bei den schwülwarmen Temperaturen mit kalten Getränken. Für die musikalische Untermalung sorgte Britta Kluin mit ihrer Gitarre, nachdem Peter Kluin eine kurze Ansprache gehalten hatte.

 

Mehr:

Plan für sozialen Wohnungsbau

HK, 29.06.16: ...Die neue Mehrheitskooperation von CDU, GALF, FDP und dfb setzen sich für eine Machbarkeitsstudie ein, mit der sie mögliche Standorte für sozialen Wohnungsbau in Flörsheim prüfen lassen möchten. Dieser Antrag steht den geplanten Grundstücksgeschäften des Bürgermeisters entgegen. „Uns geht es nicht nur um die Rudolf-Diesel-Straße“, erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Marcus Reif gestern auf Kreisblatt-Nachfrage. Das Ziel sei „ein transparenter Plan“, in dem Grundstücke erfasst würden, die für den sozialen Wohnungsbau geeignet seien. Die Stadt dürfe sich bei ihren Grundstücksverkäufen nicht von momentanen Situationen am Markt leiten lassen. „Investoren kommen und gehen“, meint Marcus Reif. Die Aufgabe der Kommunalpolitik sei es aber, eine „lange Linie“ zu planen. Reif betont, dass die jetzigen Entscheidungen zum Wohnungsbau direkte Auswirkungen auf die nächsten 50 Jahre der Stadtentwicklung verursachen werden.

 

Gegen große Einheiten

Alle Mitglieder des Vierer-Bündnisses seien sich einig, dass man das Ziel des sozialen Wohnungsbaus anders angehen wolle, sagt GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr. Wenn in Flörsheim neue Wohnhäuser gebaut würden, solle die Stadt vorher mit den Bauherren darüber sprechen, ob sie sich die Einbindung von Sozialwohnungen in ihre Projekte vorstellen könnten, so die GALF-Frau. „Wir möchten, dass dies in Zukunft mit geprüft wird“, erläutert Renate Mohr. Das Vierer-Bündnis will verhindern, dass Sozialwohnungen verdichtet an den jeweiligen Standorten gebaut werden, da damit soziale Brennpunkte begünstigt würden. Es sei besser, einzelne Wohneinheiten in mehrere Häuser zu integrieren, als 30 Sozialwohnungen in einem Komplex zu bauen, erklärt die GALF-Sprecherin...

 

Höchster Kreisblatt

Integration von Flüchtlingen

Auf Einladung der GALF wurde in der Kulturscheue über die Intetration von Flüchtlingen diskutiert.

 

MS, 16.06.16: Flüchtlinge – das Thema beschäftigt die Verwaltungen der gesamten Republik. Auf Bundesebene kämpft sich das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge offenbar mit wenig Erfolg durch Zehntausende von Asylanträgen, in Hessen werden 1,3 Milliarden Euro für ein bisher beispielloses Integrationsprogramm zur Verfügung gestellt, im Kreis ist fast das gesamte Personal mehr oder weniger stark mit der Unterbringung und Verwaltung von aktuell 2700 Flüchtlingen beschäftigt und in Flörsheim müht sich die finanzschwache Kommune, zu leisten, was sie kann.

 

Ganz am Ende der Kette von Verwaltungshandeln, Hilfsprogrammen, Einzelmaßnahmen, Förderungen und Behördenbescheiden trifft die Bürokratie auf das wahre Leben. Hier stehen in Flörsheim die knapp 100 Ehrenamtlichen, die aus Überzeugung und Nächstenliebe das leisten, wozu staatliche Stellen nicht in der Lage sind: tatkräftige und individuelle Hilfe bei der Integration der Menschen...

 

Mehr: Main-Spitze

Kluin (GALF) statt Bürgermeister Antenbrink in Regionalverband gewählt

Peter Kluin (GALF)

03.06.16, MS: Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) ist bei der Wahl des städtischen Vertreters für die Regionalversammlung gescheitert. In der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend wurde der Galf-Kandidat Peter Kluin mit 20 Stimmen gewählt. Auf Antenbrink entfielen 13 Stimmen. Zudem gab es drei Enthaltungen. Eigentlich hatte die Galf den bisherigen Flörsheimer Vertreter in der Regionalversammlung, den Ersten Stadtrat Sven Heß, nominieren wollen. Nachdem Bürgermeister Antenbrink seinem Stellvertreter Heß (GALF) allerdings in dieser Woche nicht näher ausgeführte „Konsequenzen“ für den Fall seiner Kandidatur angekündigt hatte, zog Heß seine Kandidatur zurück. Eine weitere gedeihliche Zusammenarbeit im Rathaus sei unter solchen Vorzeichen nicht möglich...

 

Mehr: Main-Spitze

 

„Du bist auf dem falschen Dampfer“

 

Die GALF-Fraktion wollte „ihren“ Ersten Stadtrat Sven Heß, der die Stadt bisher im Regionalverband vertrat, erneut als Kandidaten aufstellen. Doch daraus wurde nichts. GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr trat ans Mikrofon und verkündete überraschend, dass sie die Nominierung des Verwaltungsfachmanns „zum Wohle der Stadt“ zurückziehe. Rathauschef Antenbrink habe Heß im Vorfeld mitgeteilt, dass eine Kandidatur gegen ihn „Konsequenzen“ haben werde. Die GALF wolle nicht, dass diese angedrohten Konsequenzen die Arbeit im Rathaus behindern, so Renate Mohr. Im Anschluss wandte sie sich an Michael Antenbrink und kritisierte dessen politischen Stil. Der Verwaltungschef hatte die Kompetenzen des Ersten Stadtrats bereits vor einigen Wochen beschränkt und sich selbst als einen Kapitän dargestellt, der das Flörsheimer Schiff im Sturm auf Kurs halten müsse. „Du bist auf dem völlig falschen Dampfer“, erklärte dazu nun die Sprecherin der Galf. Sie betonte, dass der Bürgermeister mit Warnungen, Drohungen und Verschwörungstheorien nicht weiter komme. „Ein Kapitän ist auf seine Mannschaft angewiesen“, so Renate Mohr.

 

Höchster Kreisblatt

 

Gewählte GALF-Vertreter der Stadtverordnetenversammlung 02.06.16

von links nach rechts: Klaus Hoffmann (Magistrat Flörsheim), Marek Wrobel (Magistrat Flörsheim), Peter Kluin (Regionalversammlung), Pia Traiser (kommunalen Vertreterin in der Verbandsversammlung des Wasserverbandes Main-Taunus-West) und Sven Hess (stellv. Vorstand im Abwasserverband)

Ein Bündnis mit Visionen

Vierer-Bündnis (von links): Renate Mohr (Galf), Marcus Reif (CDU), Thorsten Press (FDP) und Thomas Probst (dfb). Foto: Nietner

HK, 01.06.16: Paukenschlag in der Mainstadt: Die Fraktionen von CDU, Galf, FDP und Freien Bürger haben sich zur Zusammenarbeit entschlossen. Das Vierer-Bündnis soll nach der nächsten Kommunalwahl fortgesetzt werden.

 

...Es ist eine ungewöhnliche Runde, die sich da im Fraktionszimmer der CDU zusammengefunden hatte – dies muss auch die GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr zugeben. Neben der Grünen saßen die Fraktionsvorsitzenden Marcus Reif (CDU), Thorsten Press (FDP) und Thomas Probst (dfb). Zum ersten Mal in der Flörsheimer Geschichte hat sich ein Vierer-Bündnis gebildet, um gemeinsam Politik zu machen. Marcus Reif spricht von einem „absoluten Novum“. Schwarz, Grün, Gelb und Blau einigten sich in einer elfseitigen Vereinbarung auf politische Schwerpunkte für die kommenden Jahre. Anfängliche Vorbehalte seien in persönlichen Gesprächen ausgeräumt worden, betont Thorsten Press. Die vier Fraktionen wollen bis über die nächste Kommunalwahl hinaus zusammenarbeiten.

 

Höchster Kreisblatt

Gemeinsamer Antrag zum Familienzentrum/zur Mehrgenerationenbegegnungsstätte

22.05.16: Beschlussvorschlag: Bezugnehmend auf den am 15.12.2015 einstimmig beschlossenen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von SPD, GALF und dfb wird der Magistrat aufgefordert, den entsprechenden Bericht zur Realisierung des Projektes dem Sozial- und Kulturausschuss spätestens in der Sitzung am 10. Oktober 2016 vorzulegen.

 

Begründung: Seit dem einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 15.12.2015 liegt den Fraktionen noch keinerlei Äußerung bzw. Bericht des Magistrats zum aktuellen Sachstand und/oder der weiteren Vorgehensweise vor. Mit der zeitlichen Präzisierung zur Vorlage des Berichts soll verdeutlicht werden, dass den Fraktionen an der Umsetzung des Projektes sehr gelegen ist und dieses konkret weiterverfolgt werden soll. Die Vorlage des Berichts spätestens im Oktober 2016 gibt den Fraktionen noch Raum und Gelegenheit, zur Planung und Umsetzung des Projekts ggf. benötigte Haushaltsmittel im Haushaltsplan 2017 bereit zu stellen.

Gemeinsamer Antrag von GALF, CDU, dfb und FDP: Kooperation mit der Fraport AG hinsichtlich einer zur Verfügungstellung der Casa-Immobilien an Inhaber von Wohnberechtigungsscheinen der Stadt Flörsheim  am Main

18.05.16: Beschlussvorschlag: Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Flörsheim am Main beauftragt den Magistrat, mit der Fraport AG eine Kooperation zu schließen, um derzeit leerstehende und künftig freiwerdende Casa-Wohnimmobilien an Inhaber von Wohnberechtigungsscheinen zu vermieten. Hierbei dürfen die Quadratmeterkaltmietbeträge die vergleichbaren Kaltmietbeträge im Bereich des sozialen Wohnungsbaus der Stadt Flörsheim am Main nicht überschritten werden.

 

Ziel der Kooperation ist es, dass die Stadt Flörsheim am Main durch diese Kooperation zügig Zugriff auf die benötigten Wohnungen für die Inhaber von Wohnberechtigungsscheinen erhält, um diese für die Belegung mit dem anspruchsberechtigten Personenkreis nutzen zu können.

Die Verwaltung des sozialgebundenen Wohnraums kann über die vorhandenen Ressourcen der Stadt Flörsheim am Main, vorzugsweise dem Wohnungsamt, und die etablierte Ebenen und Abläufe vorgenommen werden.

 

Begründung: Bezahlbarer Wohnraum ist knapp und wird dringend benötigt. Neben der Einführung der Fehlbelegungsabgabe zum 1. Juli 2016 als notwendiges Steuerungsmittel für den berechtigen Bedarf sozialgebundenen Wohnraums ist die Schaffung von weiteren Kapazitäten geboten. Der naheliegende und wirtschaftlichste Weg für einen Ausbau dieser Kapazität liegt in der Kooperation mit der Fraport AG als einer der größten Wohnimmobilienbesitzer in der Stadt.

 

Viele der durch das Casa-Programm aufgekauften Immobilien stehen leer. Die Fraport AG sollte ein vitales Interesse an der Vermietung haben, die Stadt Flörsheim ein ebenso vitales Interesse, ohne selbst neue sozialgebundene Immobilien zu errichten, diese allerdings wirtschaftlich anzubieten. Diese Kooperation ist im Interesse der Stadt und sollte schnellstmöglich geschlossen werden.

 

Mit dieser Kooperation fordern wir auch die soziale Verantwortung der Fraport AG für unsere Stadt ein. Wir sehen hier die Fraport in der moralischen Pflicht. Darüber hinaus kann dieses Projekt wegweisend für eine weitere interkommunale Zusammenarbeit sein, insbesondere mit den Flughafenanrainern in der direkten Nachbarschaft und der Region.

Gemeinsamer Antrag zur Machbarkeitsstudie sozialer Wohnungsbau von GALF, CDU, dfb und FDP

Beschlussvorschlag:

 

18.05.16: Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Flörsheim am Main beauftragt den Magistrat, eine Machbarkeitsstudie sozialer Wohnungsbau für die Stadt Flörsheim am Main, inkl. aller Stadtteile, zu erstellen. Das Gesamtkonzept ist den Ausschüssen – sofern qualitativ und zeitlich möglich – bis zur Haushaltsberatung 2017 zur Beratung vorzustellen. Sozialer Wohnungsbau soll weiterhin gefördert werden. Mögliche Standorte sind in dieser Machbarkeitsstudie aufzuzeigen.

 

Folgende Prämissen sind hierbei zu berücksichtigen:

  • Verzicht auf eine verdichtete Bebauung mit Sozialwohnungen im Bereich des Untertors
  • Berücksichtigung sämtlicher vorhandener Baulücken, bspw. Rudolf-Diesel-Straße, in der Gesamtstadt mit erster Präferenz, inwieweit diese für den sozialen Wohnungsbau zu berücksichtigen sein können
  • Einbezug einer kurzfristigen Kooperation mit der Fraport AG und deren im Eigentum und derzeit leerstehender Wohnimmobilien aus dem Casa-Programm
  • Einbezug des Geländes nördlich der Bahn/Nordseite Bahnhof sowie des derzeitigen Park-and-Ride-Parkplatzes am Höllweg
  • Klärung mit den Wohnungsbauunternehmen, die in Flörsheim Wohnungen besitzen, ob die in der Vergangenheit und künftig aus der Sozialbindung herausfallenden Wohnungen wieder in die Sozialbindung genommen werden können und ggf. zu welchen Konditionen

Stadtradeln 2016 in Flörsheim - Sei dabei!

12.05.16: Es ist wieder so weit. STADTRADELN vom 05. bis 25. Juni IN FLÖRSHEIM.

 

Alle, die in der Stadt Flörsheim am Main wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen. Auch die GALF geht wieder mit einer Mannschaft an den Start. Aber auch ganz individuell, in einer anderen Mannschaft oder mit einer eigenen Mannschaft macht die Teilnahme Spaß und Sinn.

 

Zur Anmeldung geht es hier: Stadtradeln

Gemeinsamer Antrag von GALF, CDU, dfb und FDP in der Stadtverordnetenversammlung

11.05.16: Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, GALF, dfb und FDP in der Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung am 02.06.2016 zur Prüfung, an der bestehenden interkommunalen Zusammenarbeit im Main-Taunus-Kreis bei der Neufestsetzung der Fehlbelegungsabgabe mitzuwirken

 

Beschlussvorschlag:

Der Magistrat der Stadt Flörsheim wird beauftragt zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen eine Beteiligung an der interkommunalen Zusammenarbeit im Main-Taunus-Kreis bei der Erhebung, Berechnung und Festsetzung der Fehlbelegungsabgabe möglich ist. Das Ergebnis soll im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt werden. Die Implikationen auf die mittelfristige Finanzplanung sollen in diesem Konzept ebenfalls aufgezeigt werden.

 

Begründung:

Ab 1. Juli 2016 wird die Fehlbelegungsabgabe für Sozialwohnungen wieder eingeführt. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit können hier Synergieeffekte erzielt und Kosten gespart werden, so zum Beispiel bei der Anschaffung des entsprechenden EDV-Programmes, aber auch bei dem Personal. Im Main-Taunus-Kreis bestehen bereits zwei Modelle dieser Zusammenarbeit. Für die Städte Bad Soden, Sulzbach, Liederbach, Schwalbach, Kelkheim, Eschborn und Eppstein führt Bad Soden die Erhebung, Berechnung und Festsetzung der Fehlbelegungsabgabe durch und für die Städte Hattersheim und Hofheim geschieht dies durch die Stadt Hattersheim.

"Der Bürgermeister nimmt sich zu wichtig."

Renate Mohr

Bürgermeister Antenbrink wittert Meuterei und eine Koalititon gegen den Bürgermeister. GALF-Frakitonsvorsitzende Renate Mohr dazu in der Main-Spitze vom 04.05.2016:

 

Auch die GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr weist den Vorwurf einer Koalition gegen den Bürgermeister weit von sich. Die Neuordnung der Stadtverwaltung durch Antenbrink (wir berichteten) verwundere sie zwar nicht („So kennen wir ihn“), nachvollziehen könne sie sie aber dennoch nicht. „Uns geht es immer um Inhalte, nicht um den Bürgermeister und nicht um Verschwörungen“, betonte Mohr. Eine politische Wirkung oder gar eine Disziplinierung der politischen Konkurrenten durch die Umgestaltung der Verwaltung vermag Mohr nicht zu erkennen. „Das hat nichts bewirkt. Diese Maßnahmen animieren uns nicht mal zum Nachdenken, weil ich gar nicht weiß, worüber ich nachdenken soll“, so Mohr im Gespräch mit dieser Zeitung und fügt hinzu: „Wenn uns der Bürgermeister zum Nachdenken bringen will, dann mit Themen.“ Die Ursache für Antenbrinks Einschätzungen und Handlungen sieht Renate Mohr darin: „Ich glaube, der Bürgermeister nimmt sich zu wichtig, das ist sein Urproblem.“

Kluins Strafpredigt - GALF wirft der SPD und Antenbrink „Kindergartenverhalten“ vor

Peter Kluin, stellv. Fraktionsvorsitzender

Weil die Wahl eines Vertreters für die Regionalversammlung verschoben wurde, gab es Ärger auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung

 

HK, 23.04.16: Nun platze dem ehemaligen Koalitionspartner der SPD der Kragen: Der stellvertretende Galf-Fraktionschef Peter Kluin trat ans Mikrofon und bezeichnete das Verhalten von Eisenmann-Kohl als „schädlich und nicht redlich“. Es sei guter Brauch dem Beratungsbedarf einer Fraktion stattzugeben. Dass die SPD nun im Gegenzug bei ihrem eigenen Antrag und bei einem Prüfantrag Beratungsbedarf anmelde, grenze an Kindergartenverhalten. „Über diesen Unsinn sollten Sie sich mal Gedanken machen“, kritisierte Kluin. Marion Eisenmann-Kohl erwiderte lapidar, es gebe „berechtigte Gründe“ für den Beratungsbedarf ihrer Fraktion.

 

Vollständiger Artikel: Höchster Kreisblatt

Weiterer Artikel: Bonk ist neuer Stadtverordnetenvorsteher: Höchster Kreisblatt

Die neue GALF-Stadtverordneten-Fraktion

09.04.16: Etwas kleiner als bisher, aber scher nicht leiser. Unsere neue GALF-Fraktion. Wenn sie mit der Maus auf das Bild gehen, erfahren Sie mehr.

Renate Mohr, Peter Kluin, Oliver van Loon, Pia Traiser, Nils Oßwald und Richard Kilian. Nachrücker: Frank Laurent, Carola Gottas,..

 

Ortsbeirat Stadtmitte

Carola Gottas und Nils Oßwald. Nachrücker: Stefanie Van Loon, Yvonne Treber,...

 

Ortsbeirat Weilbach

Janina Reidelbach. Nachrücker: Frank Laurent und Silke Bolender

 

Ortsbeirat Wicker

 

Markus Velten. Nachrücker: Matthias Mikolasch, Patrick Wenzel,...

 

Ortsbeirat Keramag / Falkenberg

Karin Becker, Pia Traiser und Marianne Buch (ohne Foto)

Für die GALF im Magistrat

Marek Wrobel und Klaus Anton Hoffmann

GALF WIRKT

Erste Fahrradstraße im MTK - Kleine Revolution für Radler

Testen die neue Fahrradstraße: Renate Mohr, Sven Heß, Carola Gottas, Richard Kilian (alle GALF) und Harald Kaufmann. Foto: Flogaus

HK, 30.0.16: Seit gestern ist die Jahnstraße als Fahrradstraße ausgewiesen. Die Stadt hat damit die erste große Maßnahme ihres Radverkehrskonzeptes umgesetzt.

 

...Zu den ersten Radfahrern, die nach der offiziellen Eröffnung durch die Fahrradstraße fuhren, gehörte eine Abordnung der Grünen Alternativen Liste Flörsheim (GALF). Der ehemalige Koalitionspartner der SPD hätte sich die Einrichtung der Fahrradstraße ein paar Monate früher gewünscht. Die Verbesserung der Radwegeverbindungen war ein Ziel der Koalition, das in der vergangenen Wahlperiode nicht über die Planungsschritte hinausgekommen ist. GALF-Fraktionschefin Renate Mohr hatte dem Bürgermeister vorgeworfen, er habe die Ziele der Grünen nicht mit dem nötigen Nachdruck vorangetrieben. Antenbrink erklärte gestern auf Nachfrage, dass die Umsetzung schon für den Herbst geplant gewesen sei. Die feuchte Witterung habe jedoch zu Verzögerungen geführt, weil die Fahrbahn zum Aufbringen der neuen Markierungen trocken sein muss...

 

Vollständiger Artikel: Höchster Kreisblatt

Weitere Artikel: Main-Spitze Ost-West-Achse für Radler

Flörsheimer Zeitung: Ab sofort geht's auch nebeneinander

GALF WIRKT

Radeln für den Klimaschutz

Flörsheim, 24.03.16:

Mit der dritten Teilnahme an der bundesweiten Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses, dem größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz, setzt die Stadt Flörsheim am Main weiterhin klima- und fahrradfreundliche Konzepte um.


Das Flörsheimer Stadtradeln startet am Sonntag, 5. Juni, und läuft drei Wochen lang bis Samstag, 25. Juni. Anmeldungen zur Teilnahme sind ab sofort möglich.

 

Die Teilnahme am Stadtradeln ist kostenlos. Ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung an der Kampagne gibt es auf www.stadtradeln.de. Für Rückfragen steht ebenfalls der lokale Koordinator der Stadt Flörsheim am Main, Christian Kunesch vom Amt für Jugend, Soziales und Kultur, Telefon 06145 955-160, E-Mail christian.kunesch@floersheim-main.de, zur Verfügung.

 

Mehr Informationen: Stadt Flörsheim

 

 

„Die GALF hat nicht stattgefunden“

Foto: Nietner

HK, 17.03.16: Schon im November stand für die Grüne Alternative Liste Flörsheim (GALF) fest, dass sie die Koalition mit der SPD nicht weiterführen würde, bekannte GALF-Spitzenkandidatin Renate Mohr. Die Flörsheimer Grünen hatten aber erst am Kommunalwahl-Abend am 6. März das Ende der Koalition öffentlich mitgeteilt. Das schwache Abschneiden der GALF mit 16,3 Prozent hätte zwar ohnehin keine rot-grüne Mehrheit erlaubt. Renate Mohr berichtete aber nach der ersten Hochrechnung, dass die Galf auch mit einem besserem Ergebnis keine Koalition mit der SPD eingegangen wäre.

 

„Wir haben es nicht verstanden, unsere Themen in der Koalition zu forcieren“, erläuterte der zweitplatzierte GALF-Kandidat Peter Kluin die Unzufriedenheit. Die größte Hürde sieht die grüne Wählergemeinschaft in der Verwaltungsspitze: Neben Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) habe „die Galf nicht stattgefunden“, so Kluin. Vom Rathauschef fühle man sich deshalb auf den Schlips getreten. Wenn Antenbrink „mehr Gas gegeben“ hätte, hätten auch mehr Ziele vorangebracht werden können. Vor allem bei der Umsetzung des Radwegekonzeptes habe sich die Galf schnellere Fortschritte gewünscht. Renate Mohr und Peter Kluin betonten die gute Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion. Auf den regelmäßigen Koalitionstreffen habe „die Chemie“ gestimmt. Mehr aber nicht.

 

Vor dem Ende der Kommunalwahl wollte die Galf ihre Entscheidung gegen die rot-grüne Koalition nicht nach außen tragen. Sie glaube nicht, dass der Wähler ständig hören wolle, wie sich Politiker streiten, argumentiert Renate Mohr. Überrascht waren am Ende aber nicht nur die Wähler, sondern angeblich auch der Koalitionspartner SPD. „Wir wollten das sauber zu Ende bringen“, sagte die Spitzenkandidatin.

 

Weiter. Höchster Kreisblatt

Weitere Berichte: Flörsheimer Zeitung, Main-Spitze

Mehr wäre schön gewesen - das müssen wir jetzt erst mal FAIRarbeiten

GALF, 08.03.16: Die Stimmen sind gezählt. Sicher hätten wir uns über schönere Zahlen gefreut, aber wir freuen uns sehr über die vielen Menschen in Flörsheim, Weilbach, Wicker und Keramag/Falkenberg, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben.

 

Die GALG wird am nächsen Samstag in Klausur das Ergebnis diskutieren und ihre weiteren Schritte beschließen. Bis dahin wird es an dieser Stelle keine Erklärung geben. Dafür bitten wir um Verständnis.

 

Die Ergebnisse der Kommunalwahl finden sich hier: Ergebnis Kommualwahl 2016 in Flörsheim

Wählertäuschung die Zweite - kostenlose Kita-Plätze

Die SPD in Flörsheim sammelt vor den Kindertagesstätten Unterschriften für kostenlose Kita-Plätze. Dass dies eine Woche vor der Kommunalwahl geschieht, ist nicht ohne Grund. So soll der Eindruck erweckt werden, dass es diese kostenlosen Plätze schon bald auch in Flörsheim geben soll, was nicht der Fall sein wird. Ein weiterer Fall von Wählertäuschung.

 

Mehr Infos: Kommunalwahl 2016

Wählertäuschung die Erste - Steuersenkungen sind leere Wahlversprechen

25.02.16: Eine populistische Nebelkerze nennt die GALF den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU und SPD, der Magistrat möge für den Haushaltsplan 2017 einen Vorschlag zur Senkung der Grundsteuerhebesätze unterbreiten.  Die GALF weist darauf hin, dass für den städtischen Haushalt ein Haushaltsausgleich für 2017 durch den Landrat des Main-Taunus-Kreises als Kommunalaufsicht verfügt wurde. Hier bestehe bereits heute ein Konsolidierungsbedarf von 1,7 Millionen Euro, der sich durch eine Senkung der Hebesätze auf über 2 Millionen Euro verschärfe.

 

Mehr Infos: Kommunalwahl 2016

 

 

Die GALF hat einen Standpunkt - auch zur Kommunalwahl 2016

Unser Wahl-Standpunkt
Warum GALF? Darum GALF! Wir haben viel erreicht und wollen noch mehr. So sind wir. Im neuen Standpunkt erfahren Sie alles über Ziele, Pläne, Menschen - und finden eine ganz neue Sicht auf Flörsheim und den König der Clowns. Neugierig? Klick!
Standpunkt_web.pdf
PDF-Dokument [11.3 MB]

Angemessenes Sozial- und Kulturangebot trotz schwieriger Haushaltslage - GALF äußert sich zur Haushalts- und Finanzpolitik

Die wirtschaftliche Situation in Deutschland ist aktuell sehr gut und führt zum größten Milliardenüberschuss seit der Wiedervereinigung. Bei vielen Kommunen kommen die Steuereinnahmen jedoch nicht an, weil die Verteilung nicht gleichmäßig erfolgt. Die meisten Kommunen weisen nach wie vor Defizite in ihren Haushalten aus und sind gezwungen, freiwillige Leistungen, Angebote und Standards zu kürzen. In Flörsheim soll dies nach Auffassung der GALF nach Möglichkeit vermieden werden.

 

23.02.16: Die Haushalt- und Finanzlage bildet die Grundlage für kommunales Handeln; angesichts der Kommunalwahl kann man weder als Kommunalpolitiker noch als Bürger diese Tatsache ausblenden. Die GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr und der Erste Stadtrat und Kämmerer Sven Heß von der GALF stellten die wesentlichen Eckpunkte ihrer Haushalts- und Finanzpolitik für die kommende Legislaturperiode vor.

 

„Ziel bleibt es, trotz der schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen den Bürgerinnen und Bürgern ein angemessenes städtisches Angebot an sozialen und kulturellen Leistungen und Standards sowie qualitativ gute Betreuungseinrichtungen zu bieten“, so Mohr. Hierfür habe die GALF immer gekämpft und in der Regierungsverantwortung dafür gesorgt, dass die sozialen und kulturellen Angebote erhalten bleiben und ggf. aktualisiert werden. Ein gutes Beispiel sei die vom Sozialdezernenten Sven Heß ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „Generation 55 Plus“, die sehr gut angenommen werde, und die stets ausverkauften Poetry Slam-Veranstaltungen im Flörsheimer Keller...

 

Mehr: Vollständige Pressemitteilung

FAIRfahren - GALF-Inititiative für Radfahrer nimmt wichtige Hürde

Vorfahrt für Drahtesel: Auf der Jahnstraße sollen Radfahrer Vorrang vor den Autos bekommen. Foto: Nietner

Jahrzehnte galt auch in Flörsheim eine Verkehrspolitik, die hauptsächlich das Auto im Blick hatte. Die Probleme, die damit einher gehen, wurden von CDU, SPD, FDP und dfb konsequent ignoriert. Wer nur auf das Auto setzt, darf sich nicht darüber wurden, dass bei ca. 1,6 Autos pro Haushalt die Straßen verstopft sind. Und da das Auto die meiste Zeit kein Fahrzeug, sondern ein Stehzeug ist, sind freie Flächen in der Regel zugeparkt.

 

Wer aber den öffentlichen Verkehr, die Fußgänger und vor allem die Radfahrer stärkt, trägt dazu bei, dass sich für alle der Aufenthalt auf Straßen und Plätzen verbessert. Das ist erklärte GALF-Politik, seit es unsere Wählervereinigung gibt. Nun tragen die langjährigen Bemühungen Früchte.

 

HK, 22.02.16: Flörsheim will Radfahrern in der Kernstadt das Leben erleichtern. Gefahrenstellen sollen entschärft, Schutzstreifen angelegt werden. Dies sieht ein Konzept der Hochschule Darmstadt vor. Die Maßnahmen sollen beraten und nach der Kommunalwahl am 6. März beschlossen werden.

 

Radwege gibt es in der Kernstadt nur an wenigen Stellen und meistens ohne Verbindung der einzelnen Abschnitte. So beurteilen die Experten des Fachbereichs Bauingenieurswesen der Hochschule Darmstadt die Ausgangslage. Die Strecken seien „unkoordiniert und größtenteils ohne Zusammenhang“, analysierten sie. Als künftige Hauptroute für den Radverkehr empfehlen sie den Anne-Frank-Weg, die Bahnhofstraße, Rheinallee, Bürgermeister-Lauck-Straße, Jahnstraße, Eddersheimer Straße, Haupt- und Grabenstraße...

 

Höchster Kreisblatt

Gemeinsame Veranstaltung von GALF und Tarek Al Wazir: Wieviel Lärm FAIRtragen wir?

Mehr als 100 Menschen im Gespräch mit Tarek Al Wazir (Foto: Laurent)
Tarek Al Wazir und GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr (Foto: Laurent)

In die "Höhle des Löwen" wagte sich der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister und stellvertretende Ministerpräsident Tarek Al Wazir. Auf Einladung der GALF diskutierte er mit den Bürgern zum Verkehrslärm. Den hat er nicht zu verantworten - die Prügel bekam er trotzdem. Und er stand Rede und Antwort und wich keinem Thema aus.

 

Das Höchster Kreisblatt schrieb dazu am 18.02.16: „Ich habe dieses Ding nicht gebaut, und ich hätte es so auch nicht gebaut“, erklärte Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Grüne) den versammelten Zuhörern. Die Rede war von der Nordwestlandebahn am Frankfurter Flughafen. Al-Wazir bemühte sich die Wogen im Saal zu glätten. In Flörsheim musste sich der grüne Landespolitiker trotzdem viel Kritik anhören. Anerkennung bekam er hauptsächlich dafür, dass er sich der Diskussion stellte und sich sozusagen „in die Höhle des Löwen“ gewagt hatte.

 

GALF-Fraktionsvorsitzende und Moderatorin Renate Mohr griff den Titel der Veranstaltung – „Wieviel Lärm fairtragen wir?“ – auf: „Einen fairen Lärm gibt es nicht“, betonte die Flörsheimerin. Die Belastungsgrenze sei längst überschritten.

 

Grundlage der Diskussion mit Tarek Al-Wazir war die NORAH-Studie, die die schädlichen Auswirkungen von Lärm wissenschaftlich darstellt. Der Lärm auf der Straße sei das größte Problem, weil er überall sei, berichtete der Verkehrsminister. Ein Anspruch auf Schutzmaßnahmen bestehe erst ab einem nächtlichen Dauerschallpegel von mehr als 60 Dezibel. Beim Transportverkehr mit Lastwagen stehe das Interesse der Straßenanwohner dem Interesse derjenigen entgegen, die etwas geliefert bekommen. Der Verkehrsminister mahnte die Zuhörer, über ihren eigenen Anteil am Güterverkehr nachzudenken: Das heutige Konsumverhalten sei alles andere als klug.

 

Mehr: Höchster Kreisblatt

Unser Programm - Teil 3: Soziales

Flörsheim ist trotz vieler Belastungen eine lebens- und liebenswerte Stadt mit vielen sozialen Einrichtungen, Verbänden, Institutionen und Vereinen, die ein gutes Netzwerk an sozialen Angeboten und Leistungen bieten. Städtische Kinderbetreuungseinrichtungen und konfessionelle Kindertageseinrichtungen, die maßgeblich von der Stadt Flörsheim finanziert werden, sowie Grund- und weiterführende Schulen bieten jungen Familien gute Lebensbedingungen vor Ort. Gerade im U3-Bereich ist in den vergangenen drei Jahren unter der Federführung des Ersten Stadtrats Sven Heß (GALF) ein deutliches Plus an Betreuungsplätzen geschaffen worden. Mit der von ihm neu aufgelegten Programmreihe „Generation 55 Plus“ bietet Flörsheim dem breiten Spektrum junggebliebener und älterer Menschen vielfältige, zielgruppenorientierte Angebote.

  • Das Konzept eines Familienzentrums als Mehrgenerationenbegegnungsstätte wird weiterverfolgt. Dabei soll mit geeigneten Kooperationspartnern an möglichst zentraler Stelle in der Stadt ein Beratungs-, Informations- und Begegnungszentrum für Familien, Kinder, Jugend, Senioren, Migranten und Menschen mit besonderem Förderbedarf entstehen. Beratungs- und Informationsangebote sollen auch dezentral in den jeweiligen Kinderbetreuungseinrichtungen angeboten und weiter ausgebaut werden, da dort bereits ein unmittelbarer Kontakt zu den Familien besteht.
     
  • In der Flüchtlingsarbeit ist es gemeinsames Ziel aller in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien, vor allem den Spracherwerb und damit die dauerhafte Integration zu fördern. Wichtig ist uns hierbei, die Bedenken aus der Bevölkerung ernst zu nehmen  und diese in die Integrationsarbeit einzubinden. Wichtiger Bestandteil der Integrationsarbeit ist die Schaffung eines Angebots an preiswertem Wohnraum.
     
  • Generationsübergreifendes Wohnen muss bei Wohnbauvorhaben stärkere Berücksichtigung finden.
     
  • Die Barrierefreiheit in öffentlichen Einrichtungen und im öffentlichen Verkehrsraum in unserer Stadt ist weiter auszubauen.

 

  • Die vorhandenen Städtepartnerschaften sollen intensiviert werden. Der Kontakt und der Austausch fördert gegenseitiges Verständnis auch für kulturelle Unterschiede.
     
  • Die Qualitätsstandards in den Kinderbetreuungseinrichtungen und die gute Bedarfsdeckung müssen weiter gesichert werden.

Unser Programm - Teil 2: Verkehr

Flörsheim am Main ist eingerahmt von den Autobahnen A 66, A 3 und A 671, durchzogen von den Bundesstraßen B40 und B 519 sowie von den Landesstraßen L 3028, L 3017, L 3265 und der L 3006. Zusätzlich wird Flörsheim am Main von der Bahnstrecke Wiesbaden – Frankfurt und dem Betrieb des Frankfurter Flughafens belastet. Die Lage Flörsheims in der Metropolregion FrankfurtRheinMain bietet viele Vorteile, durch die Verkehrs- und Lärmbelastungen aber auch Nachteile.

 

Die GALF setzt sich daher für kontinuierliche Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer ein. Im Fokus stehen dabei die Verringerung der Lärmbelastung und die Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrer und Fußgänger, aber auch für die immer älter werdenden Menschen, die z. B. mit Rollatoren oder Rollstühlen am Verkehr teilnehmen. Ein wesentliches Augenmerk richtet die GALF auch auf Verbesserungen für den Öffentlichen Personennahverkehr, z. B. durch ein „Bürgerticket“.

 

Maßnahmen:

  • Fortsetzung der Realisierung der Kleinen Umgehung Weilbach.
  • Die Verkehrsbelastungen auf den Durchgangsstraßen müssen mit geeigneten Maßnahmen verringert werden. Hierzu ist der politische Druck auf die übergeordneten Verkehrsbehörden zu verstärken.
  • Tempo 30: Für weitere Straßen soll Tempo 30 eingeführt werden – z. B. Hauptstraße, Kirschgartenstraße, Raunheimer Straße
  • Radwege/Radkonzept: GALF wird aktiv dafür sorgen, dass die Maßnahmen des ausstehenden Radverkehrskonzepts entsprechend priorisiert und umgesetzt werden.
  • Künftig sollen weitere Fahrradstraßen eingerichtet werden.
  • Ein „Bürgerticket“ für den ÖPNV soll entwickelt werden – Bürger fahren für einen pauschalen Jahrespreis ansonsten kostenfrei mit dem Bus, die Stadt erhöht analog Verlustausgleich an Eigenbetrieb Stadtwerke. Betriebe, Handel, Unternehmen sollen animiert werden, Jobtickets anzubieten. Ziel ist eine bessere Auslastung der Busse bei Verringerung des Individualverkehrs und dessen Emissionen.

Wenn Hunde mal müssen müssen

Lass uns Gass gehen - und nimm die Tüte mit, wenn ich mal muss!

Hundekot zunehmend ein öffentliches Problem - GALF greift Thema im Wahlkampf auf

 

19.01.2016: "Fairkacken“ – mit diesem Wortspiel greift die GALF ein zunehmendes Problem im öffentlichen Raum auf. Viele Menschen fühlen sich auf Straßen, Wegen, Plätzen, in Parks und auf Spazierwegen zunehmend von Hundehaufen belästigt. Mit Hundekotbeutel als Giveaway im Kommunalwahlkampf und dem Aufkleber „Fairkacken“ greift die GALF das Thema humorvoll auf, wenngleich es einen ernsten Hintergrund hat.

 

„Wir möchten das Thema stärker in den Fokus rücken, denn viele Menschen in Flörsheim fühlen sich zunehmend belästigt durch die Hundehaufen“, gibt die Fraktionsvorsitzende Renate Mohr die Eindrücke aus zahlreichen Gesprächen wieder. Diesen Eindruck bestätigen auch Landwirte, auf deren Feldern und Äckern sich zunehmend Hundehaufen und weggeworfene Hundekotbeutel finden.

 

Mit der Aktion wolle die GALF Aufmerksamkeit erregen, was ihr umgehend gelungen sei – Pfarrer Jung hat in seinem närrischen Zwiegespräch beim FNC-Senatsabend vor vollem Haus das Thema bereits aufgegriffen und humoristisch verarbeitet. „Unser Plan, öffentliche Aufmerksamkeit zu erzielen, ist damit voll aufgegangen“, ist sich Renate Mohr sicher.

 

Im Interesse der Spaziergänger, Radfahrer, spielender Kinder und der sonstigen Nutzer des öffentlichen Raums bittet die GALF alle Hundehalter darum, doch das Angebot der Hundekotbeutelspender zu nutzen und die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner einzutüten und ordentlich zu entsorgen. Dies trage zu einem sauberen Stadtbild bei und zeuge von einem respektvollen und fairen Umgang miteinander. Viele GALF-Kandidatinnen und Kandidaten seien selbst Hundehalter, kennen das Problem und seien bestrebt, mit ihrem eigenen Verhalten als Vorbilder zu fungieren.

Unser Programm - Teil 1: Umwelt und Energie

12.01.2016: Die GALF ist eine grüne Wählergruppierung. Der Schutz der Umwelt, der Menschen, Tiere und Pflanzen liegt uns am Herzen. Der Mensch steht nicht außerhalb der Natur, er ist ein Teil von ihr. In einer der am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands ist es umso wichtiger, das filigrane Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen. Dazu zählt auch ein verantwortlicher, auch die nachfolgenden Generationen nicht über die Maaßen belastender, Umgang mit Energie. Dafür setzen wir uns unter anderem ein durch folgende Schwerpunkte:

 

  • Lärm: Ziel ist eine Lärmreduzierung/-vermeidung (Flug-, Straßen- und Schienenlärm) im Rahmen eines kommunalen Lärmaktionsplans. Weitere Lärmquellen sind dabei zu berücksichtigen.
  • Die Renaturierung des Mainufers soll weiter vorangetrieben und die Finanzierung unter Beteiligung Dritter gesichert werden.
  • Die Wasserversorgung soll weiter in städtischer Hand und damit kommunale Aufgabe bleiben; eine Privatisierung lehnen wir ab.
  • Grüne „Stadttore“ schaffen durch Pflanzgirlanden o. ä. an den Einfahrtsstraßen zur Stadt.
  • Mehr Grün in der Stadt zur Stadtbildverschönerung und als optische Bremse für den motorisierten Verkehr.
  • Umsetzung der Planungen zur Deichsanierung im Rahmen des Hochwasserschutzes unter Sicherstellung eines möglichst hohen Zuschusses des Landes Hessen.
  • Baumpflanzaktion im Stadtgebiet auf hierfür geeigneten städtischen Grundstücken.
  • Entsiegelung von städtischen Flächen, wo möglich und sinnvoll.

Renate Mohr: „Clowns sind sehr nette Menschen“

Clowns sagen die Wahrheit - die GALF ist gerne Clown.

HK, 18.12.15: ...Die GALF reagierte humorvoll auf das Thema, indem sich die gesamte Fraktion rote Clownsnasen aufsetzte. Ob sie sich damit über den Antrag der CDU, die Äußerung des Bürgermeisters oder gar beides lustig machte, bleibt der Interpretation jedes Einzelnen überlassen. Fraktionssprecherin Renate Mohr ließ aber durchaus ernste Töne anklingen: Auch die GALF sei der Meinung, dass der Bürgermeister einen Schritt zu weit gegangen sei. Ihre Fraktion hätte sich gewünscht, dass der Bürgermeister von Stadtverordnetenvorsteher Odermatt gerügt worden wäre. Eine Rüge durch den Landrat bezeichnete Mohr hingegen als „etwas weit hergeholt“. Um solche Ausfälle in Zukunft zu vermeiden, schlug die Fraktionschefin scherzhaft vor, den Verwaltungschef vor den Sitzungen mit Melissentee zu beruhigen...

 

Höchster Kreisblatt         Main-Spitze

„Der Wickerer Kreisel ist eine runde Sache“

GALF, 15.12.15: Anwohner berichten der GALF (Grüne Alternative Liste Flörsheim), dass sich nach der Fertigstellung des Kreisels im Bereich der ehemaligen Kreuzung Kirschgartenstraße, Flörsheimer Straße und Am Graben die Verkehrssituation in Wicker deutlich entspannt hat.   

 

„Die nach vielen Jahren der Diskussionen realisierte Umgestaltung des im Berufsverkehr hochfrequentierten Kreuzungsbereiches in einen Kreisverkehr hat sich sofort positiv auf das Verkehrsverhalten ausgewirkt“ stellt die GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr nach der Eröffnung des Kreisels in Wicker fest.

 

“Schon im Zuge der Haushaltsberatungen 2008 hat sich die GALF für die Realisierung des Kreisverkehrs eingesetzt“ erklärt der verkehrspolitische Sprecher der GALF, Richard Kilian, die Historie der Entscheidungsfindung. „Leider waren die damals politisch Verantwortlichen mit anderen Verkehrsvorhaben beschäftigt und es ist nicht jeder ein Freund von Kreiseln. Nach dem zweiten Bürgerentscheid war schnell klar, dass eine schnelle Lösung gefunden werden muss und so ergaben sich die politischen Mehrheiten von selbst.“

 

„Inzwischen hat Flörsheim mit dem neuen Kreisel in Wicker bereits vier richtige und einen falschen Kreisel, denn die Umfahrung in der Rheinallee ist  offiziell kein Kreisverkehr,“ wie Kilian erläutert. “Der Perols-Kreisel an der Stadthalle sowie der Pyskowice-Kreisel und der Gisbert-Beck-Kreisel an den Kolonaden beweisen täglich ihre Leistungsfähigkeit und fügen sich gut in die Verkehrsinfrastruktur ein.“

 

„Noch ist keine abschließende Entscheidung zur Gestaltung und Namensgebung des neuen Kreiseln in Wicker gefallen,“ bestätigt Renate Mohr, „so dass interessierte Bürger weiterhin Anregungen und Ideen gegenüber der Verwaltung äußern können.“

 

„Wir gehen fest davon aus, dass der Kreisel in Wicker zur Verstetigung und Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus beitragen wird. Das erhöht die Verkehrssicherheit während gleichzeitig der Verkehrslärm in der Ortsdurchfahrt spürbar sinkt“ schließt Richard Kilian die Pressemitteilung der GALF.

 

Kontakt

Grüne Alternative Liste Flörsheim / GALF

Renate Mohr
Eisenbahnstr. 43
65439 Flörsheim am Main 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Grüne Alternative Liste Flörsheim / GALF