25.09.2011

GALF für Innenstadtentwicklung mit Augenmaß

Axthelm-Gelände im Fokus der Fraktionsberatungen

 

Die GALF-Fraktion spricht sich für eine Innenstadtentwicklung mit Augenmaß aus. Eine lockere Bebauung, die genügend Raum für Freiflächen mit Platzcharakter lässt, solle die Grundlage bilden. Wenn es gelänge, ein ausreichendes Angebot an Parkflächen zu bieten und ein Angebot für die Bürger, dann wäre die Belebung der Innenstadt nicht länger ein leeres Versprechen.

 

Wie die Fraktionsvorsitzende Renate Mohr und ihr Stellevertreter Sven Heß mitteilen, beschäftigt sich die GALF-Fraktion derzeit intensiv mit dem Thema Innenstadtentwicklung. Neben Verkehrsthemen und dem Bereich Soziales müsse hierauf nun verstärkt der Fokus gerichtet werden.

 

„Mit dem Abriss des Schützenhofes und der Gebäude der Fa. Axthelm ist eine riesige Baulücke entstanden, die es angemessen und mit Augenmaß zu füllen gilt“, so Renate Mohr. „Wir wünschen uns für diese zentrale Stelle in der Innenstadt eine lockere Bebauung mit ausreichend Frei- und Parkflächen, um die Innenstadt auf Dauer wieder attraktiver zu machen. Hierzu gehört ein Angebot an die Bürger, z. B. in Form eines kleinen Platzes, der auch für Veranstaltungen und Feste genutzt werden kann. Von einer Belebung der Innenstadt könnten dann auch die noch vorhandenen Geschäfte profitieren. Auch die Umsiedlung des Stadtbüros können wir uns vorstellen, denn dieses ist gut frequentiert und zieht Menschen in die Innenstadt“, so Mohr. „Dies böte am Bahnhof die Gelegenheit, das dort frei werdende Stadtbüro gewerblichen Zwecken zur Verfügung zu stellen.“

 

Heß weist auf die Tatsache hin, dass zur Innenstadtentwicklung bald die Weichen gestellt werden müssten, denn die Zuschüsse aus der Städtebauförderung laufen 2014 aus. „Wenn die Stadt in ihrer finanziell äußerst angeschlagenen Situation sinnvoller Weise hiervon profitieren möchte, müssen bald die richtungsweisenden Entscheidungen getroffen werden.“ Die Stadt Flörsheim mit ihrem hohen Fehlbedarf dürfe sich diese Zuschüsse nicht einfach entgehen lassen.

 

Mohr und Heß sind mit ihrer Fraktion mitten in den Beratungen dieses brisanten Themas, das bisher vom politischen Dauerstreit zwischen Bürgermeister Antenbrink und der CDU zerrieben zu werden drohe. Dieser Streit dürfe nicht länger die politische Agenda bestimmen. „Die GALF-Fraktion ist sich ihrer gestärkten Verantwortung für die Belange Flörsheims bewusst – in diesem Sinne hoffen wir, die anstehenden Beratungen mit unseren Vorschlägen versachlichen zu können, damit am Ende gute Entscheidungen für Flörsheims Innenstadt getroffen werden können“, schließen Mohr und Heß ihre Pressemitteilung.

27.05.2013

Transparenz und Aufklärung bei Chemie-Altlasten

GALF setzt sich für Aufarbeitung der Vergangenheit ein

 

Das Problem der Altlasten und Bodenverunreinigungen im Gebiet Landsberger Straße/Dr.-Max-Schohl-Straße erfordert nach Auffassung der GALF eine lückenlose Aufklärung und eine Aufarbeitung der Terra-Vergangenheit. Die rot-grüne Koalition hat sich bereits des Themas angenommen und wird dies im Koalitionsausschuss beraten.

 

Das Areal, das bisher offenbar als unverdächtig galt, nach dem Fund verdächtigen Materials im Rahmen eins privaten Bauvorhabens aber als „altlastenverdächtige Fläche“ eingestuft ist, ist nach Aussage der Fachleute vom Dezernat für Grundwasser und Bodenschutz des Regierungspräsidiums Darmstadt aber keine Gefahr für das Trinkwasser.

 

„Wir sind uns mit Bürgermeister Antenbrink im Ziel einig, dass wir eine lückenlose Aufklärung der Bodenverunreinigung im Interesse der Anwohner und Eigentümer betreiben“, versichern die GALF-Fraktionsvorsitzende Renate Mohr und der künftige Erste Stadtrat Sven Heß unisono. Dabei sei es ein richtiger Schritt der Stadt, die Kosten für die anfallenden Bodenproben zu übernehmen und nicht den Eigentümern anzulasten, obwohl zunächst keine Verpflichtung hierfür bestehe. „Dabei muss auch die Rolle der Terra ErschließungsGmbH untersucht werden, die angeblich in den 80er Jahren bereits Bodenproben veranlasst hat“, so Renate Mohr. Ob dies den Tatsachen entspreche und welche Ergebnisse diese Bodenproben erbrachten, müsse untersucht und aufgeklärt werden. Falls es damals bereits Erkenntnisse über eventuelle Belastungen gegeben habe, müsse man sich die Frage stellen, warum keiner der damals Verantwortlichen dies offen gelegt und gegenüber den Grundstückskäufern und Bauherren zur Sprache gebracht habe.

 

Mohr und Heß versichern, die rot-grüne Koalition bleibe an diesem Thema dran. Bereits am 28. Mai werde sich der Koalitionsausschuss mit dem Thema beschäftigen und weitere Schritte in dieser Angelegenheit beraten. Wichtig sei es größtmögliche Transparenz herzustellen und die betroffenen Anwohner sowie die Öffentlichkeit fortlaufend zu informieren. „Die betroffenen Grundstückseigentümer können mit der Einwilligung zu den erforderlichen Bodenproben einen wichtigen Beitrag zur lückenlosen Aufklärung leisten und gewinnen so ggf. die Sicherheit, dass von ihren Grundstücken keine Gefährdungen ausgehen“, ergänzt Heß.

Kontakt

Grüne Alternative Liste Flörsheim / GALF

Renate Mohr
Eisenbahnstr. 43
65439 Flörsheim am Main 

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