Unser Programm - Teil 3: Soziales

Flörsheim ist trotz vieler Belastungen eine lebens- und liebenswerte Stadt mit vielen sozialen Einrichtungen, Verbänden, Institutionen und Vereinen, die ein gutes Netzwerk an sozialen Angeboten und Leistungen bieten. Städtische Kinderbetreuungseinrichtungen und konfessionelle Kindertageseinrichtungen, die maßgeblich von der Stadt Flörsheim finanziert werden, sowie Grund- und weiterführende Schulen bieten jungen Familien gute Lebensbedingungen vor Ort. Gerade im U3-Bereich ist in den vergangenen drei Jahren unter der Federführung des Ersten Stadtrats Sven Heß (GALF) ein deutliches Plus an Betreuungsplätzen geschaffen worden. Mit der von ihm neu aufgelegten Programmreihe „Generation 55 Plus“ bietet Flörsheim dem breiten Spektrum junggebliebener und älterer Menschen vielfältige, zielgruppenorientierte Angebote.

  • Das Konzept eines Familienzentrums als Mehrgenerationenbegegnungsstätte wird weiterverfolgt. Dabei soll mit geeigneten Kooperationspartnern an möglichst zentraler Stelle in der Stadt ein Beratungs-, Informations- und Begegnungszentrum für Familien, Kinder, Jugend, Senioren, Migranten und Menschen mit besonderem Förderbedarf entstehen. Beratungs- und Informationsangebote sollen auch dezentral in den jeweiligen Kinderbetreuungseinrichtungen angeboten und weiter ausgebaut werden, da dort bereits ein unmittelbarer Kontakt zu den Familien besteht.
  • In der Flüchtlingsarbeit ist es gemeinsames Ziel aller in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien, vor allem den Spracherwerb und damit die dauerhafte Integration zu fördern. Wichtig ist uns hierbei, die Bedenken aus der Bevölkerung ernst zu nehmen  und diese in die Integrationsarbeit einzubinden. Wichtiger Bestandteil der Integrationsarbeit ist die Schaffung eines Angebots an preiswertem Wohnraum.
  • Generationsübergreifendes Wohnen muss bei Wohnbauvorhaben stärkere Berücksichtigung finden.
  • Die Barrierefreiheit in öffentlichen Einrichtungen und im öffentlichen Verkehrsraum in unserer Stadt ist weiter auszubauen.
  • Die vorhandenen Städtepartnerschaften sollen intensiviert werden. Der Kontakt und der Austausch fördert gegenseitiges Verständnis auch für kulturelle Unterschiede.
  • Die Qualitätsstandards in den Kinderbetreuungseinrichtungen und die gute Bedarfsdeckung müssen weiter gesichert werden.

Unster Programm - Teil 2: Verkehr

Flörsheim am Main ist eingerahmt von den Autobahnen A 66, A 3 und A 671, durchzogen von den Bundesstraßen B40 und B 519 sowie von den Landesstraßen L 3028, L 3017, L 3265 und der L 3006. Zusätzlich wird Flörsheim am Main von der Bahnstrecke Wiesbaden – Frankfurt und dem Betrieb des Frankfurter Flughafens belastet. Die Lage Flörsheims in der Metropolregion FrankfurtRheinMain bietet viele Vorteile, durch die Verkehrs- und Lärmbelastungen aber auch Nachteile.

 

Die GALF setzt sich daher für kontinuierliche Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer ein. Im Fokus stehen dabei die Verringerung der Lärmbelastung und die Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrer und Fußgänger, aber auch für die immer älter werdenden Menschen, die z. B. mit Rollatoren oder Rollstühlen am Verkehr teilnehmen. Ein wesentliches Augenmerk richtet die GALF auch auf Verbesserungen für den Öffentlichen Personennahverkehr, z. B. durch ein „Bürgerticket“.

 

Maßnahmen:

  • Fortsetzung der Realisierung der Kleinen Umgehung Weilbach.
  • Die Verkehrsbelastungen auf den Durchgangsstraßen müssen mit geeigneten Maßnahmen verringert werden. Hierzu ist der politische Druck auf die übergeordneten Verkehrsbehörden zu verstärken.
  • Tempo 30: Für weitere Straßen soll Tempo 30 eingeführt werden – z. B. Hauptstraße, Kirschgartenstraße, Raunheimer Straße
  • Radwege/Radkonzept: GALF wird aktiv dafür sorgen, dass die Maßnahmen des ausstehenden Radverkehrskonzepts entsprechend priorisiert und umgesetzt werden.
  • Künftig sollen weitere Fahrradstraßen eingerichtet werden.
  • Ein „Bürgerticket“ für den ÖPNV soll entwickelt werden – Bürger fahren für einen pauschalen Jahrespreis ansonsten kostenfrei mit dem Bus, die Stadt erhöht analog Verlustausgleich an Eigenbetrieb Stadtwerke. Betriebe, Handel, Unternehmen sollen animiert werden, Jobtickets anzubieten. Ziel ist eine bessere Auslastung der Busse bei Verringerung des Individualverkehrs und dessen Emissionen.

Unser Programm Teil - 1: Umwelt & Energie

Die GALF ist eine grüne Wählergruppierung. Der Schutz der Umwelt, der Menschen, Tiere und Pflanzen liegt uns am Herzen. Der Mensch steht nicht außerhalb der Natur, er ist ein Teil von ihr. In einer der am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands ist es umso wichtiger, das filigrane Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen. Dazu zählt auch ein verantwortlicher, auch die nachfolgenden Generationen nicht über die Maaßen belastender, Umgang mit Energie. Dafür setzen wir uns unter anderem ein durch folgende Schwerpunkte:

 

  • Lärm: Ziel ist eine Lärmreduzierung/-vermeidung (Flug-, Straßen- und Schienenlärm) im Rahmen eines kommunalen Lärmaktionsplans. Weitere Lärmquellen sind dabei zu berücksichtigen.
  • Die Renaturierung des Mainufers soll weiter vorangetrieben und die Finanzierung unter Beteiligung Dritter gesichert werden.
  • Die Wasserversorgung soll weiter in städtischer Hand und damit kommunale Aufgabe bleiben; eine Privatisierung lehnen wir ab.
  • Grüne „Stadttore“ schaffen durch Pflanzgirlanden o. ä. an den Einfahrtsstraßen zur Stadt.
  • Mehr Grün in der Stadt zur Stadtbildverschönerung und als optische Bremse für den motorisierten Verkehr.
  • Umsetzung der Planungen zur Deichsanierung im Rahmen des Hochwasserschutzes unter Sicherstellung eines möglichst hohen Zuschusses des Landes Hessen.
  • Baumpflanzaktion im Stadtgebiet auf hierfür geeigneten städtischen Grundstücken.
  • Entsiegelung von städtischen Flächen, wo möglich und sinnvoll.
Das vollständige GALF-Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2016
Wahlprogramm Kommunalwahl 2016.pdf
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Kontakt

Grüne Alternative Liste Flörsheim / GALF

Renate Mohr
Eisenbahnstr. 43
65439 Flörsheim am Main 

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