Weilbach-Wehrt-Sich auf Abwegen

V12.05.2015: Immer wieder behauptet Weilbach-Wehrt-Sich (WWS), dass die Flörsheimer Politik, und insbesondere die GALF, den Bau der Kleinen Umfahrung in Weilbach hintertreiben. „Noch nie war Weilbach so nahe am Bau einer Umgehungsstraße,“ so Frank Laurent, GALF-Stadtverordneter aus Weibach. „Die wirren Behauptungen von WWS sind nur dadurch zu erklären, dass durch den Bau der Umgehung ein geliebtes Feindbild abhanden kommt.“ Die von WWS aufgestellten Behauptungen entbehrten jeglicher Grundlage und seien zudem in großen Teilen unwahr, so der GALF-Politiker.

 

Janina Reidelbach, ebenfalls GALF-Stadtverordnete aus Weilbach, stört sich vor allem daran, dass WWS den Flörsheimer Bürgerinnen und Bürgern ihre Eigenständigkeit abspreche. „Wenn behauptet wird, dass die GALF alleine Schuld daran trage, dass zwei Bürgerentscheide gegen die Große Umfahrung ausgegangen sind, dann ehrt uns das. Soviel Macht ha die GALF nun aber doch nicht.“ so die Stadtverordnete. „Wäre dem so, so Reidelbach weiter, „würde die GALF ja jetzt mit absoluter Mehrheit regieren.“

 

Peter Kluin, GALF-Mitbegründer und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, kann nur immer wieder wiederholen, dass die GALF sich seit mehr als 15 Jahren für eine kleine Umfahrung für Weilbach ausspreche. „Weil wir um die Lärmbelastung in Weilbach wissen, setzen wir uns seit Jahren für deren Entlastung ein.“ so Peter Kluin.

 

Richard Kilian, GALF-Stadtverordneter und Verkehrsspezialist der GALF, stößt sich an der unwahren Behauptung, dass für die Kleine Umgehung kein Geld da sei. „Ein Blick in den Haushalt würde genügen, um zu sehen, dass diese Behauptung falsch ist.“ Für 2015 und 2016 seien große Summen für Grundstückskäufe und Planung in den Haushalt eingestellt, erklärt Kilian weiter. „Und diese Mittel werden natürlich auch verwendet. Die Stadt hat bereits zahlreiche Grundstücke aufgekauft. Und das macht sie bestimmt nicht einfach so,“, so Kilian weiter, „sondern mit der klaren Absicht, die Kleine Umfahrung um Weilbach zu bauen.“

 

Frank Laurent ergänzt, dass dass das Ziel einer Entlastung für Weilbach in den letzten 40 Jahren noch nie so greifbar gewesen sei, wie jetzt. „Aber spekulieren, dass ohne die zwei Bürgerentscheide die große Umfahrung bereits fertig sei, ist wirklich eine dreiste Behauptung, die entweder bewusst in die Irre führen soll, oder von großer Unwissenheit zeugt.“ erläutert Frank Laurent. „Der Bau einer Straße benötigt jahrelange Planung, es müssen Grundstücke gekauft, eventuell Gerichtsverfahren geführt werden und zahlreiche Auflagen berücksichtigt werden“, so Laurent weiter. „Wer den Menschen glauben machen will, dass das in weniger als 10 Jahren zu machen sei, der erkennt die Realitäten in Deutschland nicht an.“

 

Die von WWS zitierte GALF-Fraktionvorsitzende Renate Mohr stellt klar, dass das hohe Lkw-Aufkommen durch Fehlentscheidungen in der Vergangenheit begründet ist. „Es waren die Stadtpolitiker in den fünfziger und sechziger Jahren, die die Gewerbegebiete so geplant hatten, wie sie heute zum Nachteil der Bewohner liegen.“ so Renate Mohr. „Gerade die Weilbacher wollten damals nicht vom Durchgangsverkehr abgehängt werden“, erklärt Mohr weiter. „Und das rächt sich heute leider. Aber die GALF, und mit ihr alle in der Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien, ziehen gemeinsam an einem Strang, damit Weilbach endlich die dringend erforderliche Entlastung bekomme.“ zeigt sich die GALF-Fraktionsvorsitzende optimistisch.

 

Wenn WWS aber ständig versuche, einen Spalt in diese größte aller möglichen Koalitionen zu treiben“, meint Frank Laurent, „so muss sich WWS die Frage gefallen lassen, ob es nicht WWS selbst ist, die die Kleine Umfahrung verhindern will, mit dem Ziel, die Große Umfahrung wieder aus der Versenkung zu holen. Aber dann warten die Weilbacher vielleicht noch mal vierzig Jahre; und das kann wirklich niemand wollen.“, schließt Frank Laurent die Presseerklärung.

Kleine Umfahrung Weilbach bringt Entlastung

Verkehrliche Wirkung durch Untersuchung nachgewiesen

 

21.06.2012: Was die GALF seit vielen Jahren propagiert, ist nun wissenschaftlich belegt. Durch den Bau der Kleinen Umfahrung Weilbach kann mit begleitenden Rückbaumaßnahmen in der Frankfurter Straße eine hohe Entlastungswirkung für die Weilbacher Ortsdurchfahrt erreicht werden. Dies belegt die Untersuchung zur verkehrlichen Wirkung verschiedener Planfälle, die das Büro PTV aus Karlsruhe im Auftrag der Stadt Flörsheim ermittelt hat.

 

„Würde der Bau der kleinen Umfahrung Weilbachs mit Rückbaumaßnahmen in der Frankfurter Straße einher gehen, die Tempo 30 vorsehen, kann nach der Untersuchung eine Reduzierung um bis zu 9.500 Fahrzeuge am Tag erreicht werden – das sind rd. 40% weniger Fahrzeuge“, freuen sich die Fraktionsvorsitzende Renate Mohr und der vormalige Bürgermeisterkandidat Sven Heß. „Damit wird unsere politische Position, die wir seit vielen Jahren konsequent vertreten, nun auch wissenschaftlich untermauert“, verweisen Mohr und Heß auf die Untersuchung des Büros PTV aus Karlsruhe.

 

Ein Ringschluss der geplanten nord-östlichen Umfahrung um Weilbach entlang der Schnellbahntrasse zur B 40, die von Wicker her nach Weilbach hineinführt, sowie ein damit einher gehender starker Rückbau der Frankfurter Straße auf Tempo 15 würde sogar eine Verringerung der Fahrzeuge um 90 % mit sich bringen. Unklar ist dabei, ob diese Variante rechtlich und finanziell umzusetzen sein wird; sie zeigt aber auf, welche verkehrlichen Wirkungen grundsätzlich erreichbar sind.

 

Die von vielen gewünschte Öffnung der Behelfsauffahrt Eddersheim dagegen würde zusätzlichen überörtlichen Verkehr anziehen, sei wegen der baulichen Gegebenheiten am Knotenpunkt zur L 3006 von Flörsheim nach Eddersheim problematisch und würde zudem die Reisezeiten verlängern. Diese Variante scheint damit aus dem Spiel zu sein.

 

Die GALF ist froh, dass mit den Untersuchungsergebnissen, die auf der Verkehrsdatenbank Rhein-Main basieren und sehr aktuell seien, nun Klarheit herrsche. „Eine spürbare Entlastung durch die Kleine Umfahrung Weilbachs ist belegt – nun gilt es, die erforderlichen Verfahrensschritte zur Realisierung schnellstmöglich in Angriff zu nehmen, um nicht noch mehr Zeit verstreichen zu lassen. Hätten sich alle Fraktionen bereits vor Jahren unsere Position zu eigen gemacht, könnten heute schon die Fahrzeuge auf dieser Trasse fahren“, so Heß.

 

 

Die GALF werde sich in den weiteren Beratungen für die schnellstmögliche Realisierung beider Teilabschnitte der kleinen Umfahrung aussprechen und zugleich die Finanzierungsfrage behandeln. Hierfür stünden städtische Vermögenswerte, die zur dauerhaften Aufgabenerfüllung nicht benötigt würden, zur Verfügung.

 

„In der Politik ist es oftmals wie im Sport – ein langer Atem, Zähigkeit und Ausdauer zahlen sich aus“, schließen Mohr und Heß die Pressemitteilung der GALF.

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